SCHAU HIN!-Blogparade 2019

Zum Thema „Vertrauen und Kontrolle in der Medienerziehung“ rufen wir Eltern-BloggerInnen dazu auf, von ihren Erfahrungen zu berichten. Ist Vertrauen besser als Kontrolle? Welche Absprachen und Kontroll-Apps schützen Kinder in der Medienwelt?

Bild: Lightfield Studios/Fotolia; Montage: SCHAU HIN!

Das sind die GewinnerInnen der Blogparade 2019

  1. Platz: "Dresden Mutti": Was ich meinem 11-jährigen Ich über Medienkompetenz erzählt habe #medienmomente
  2. Platz: "Daydreamer-Kev": Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
  3. Platz: "Windelprinz": Medienerziehung - Verständnis statt Verbote

Das Thema der Blogparade

Fehler machen und Grenzen überschreiten – zum Aufwachsen gehört das dazu. Beim Laufen lernen erstmal hinzufallen, heimlich an die Süßigkeitenschublade zu gehen oder einen Film zu gucken, für den man eigentlich noch zu jung ist. Auf der anderen Seite wollen Eltern ihre Kinder genau davor schützen: vor der Beule am Kopf, den Bauchschmerzen und den Albträumen nach einem Gruselfilm.

Der elterliche Schutzinstinkt gilt für die digitale wie für die analoge Welt. Deshalb spielt das Spannungsfeld zwischen Vertrauen und Kontrolle auch in der Medienerziehung eine große Rolle. Kinder wollen eigene Erfahrungen mit Medien machen und sollen gleichzeitig lernen, selbstständig mit den Angeboten in Internet, Games und Fernsehen umzugehen. Aufgabe der Eltern ist dabei, Kinder vor ungeeigneten Inhalten zu schützen, ihnen geeignete Angebote zu zeigen und darauf zu achten, dass die Zeit vor dem Bildschirm nicht zu viel wird.

Familien gehen dabei ganz unterschiedliche Wege. Manche nutzen Apps und Einstellungen, die Nutzungszeiten und Inhalte automatisch begrenzen. Andere setzen auf gemeinsame Profile, so dass die Eltern sehen können, was anschaut oder geschrieben wird. Auch Mediennutzungsverträge und feste Rituale wie medienfreie Zeiten kommen zum Einsatz.

Die Herausforderung dabei ist, die Kinder virtuell an die Hand zu nehmen, ohne sie am Laufen zu hindern. Viele Eltern stehen deshalb vor den gleichen Fragen: Darf ich in die Privatsphäre meiner Kinder eingreifen, um sie zu schützen? Welche Möglichkeiten gibt es, meinen Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Medien beizubringen? Ist Kontrolle wirklich besser als Vertrauen?

Wir wollen wissen, wie die Medienerziehung in eurer Familie aussieht. Wie regelt ihr, was eure Kinder am Smartphone oder Tablet machen oder wie viel Zeit sie mit Spielen und Fernsehen verbringen?

Alle Beiträge zur Blogparade wurden von der Community und unserer Jury bewertet. In diesem Jahr bestand die Jury aus Patricia Cammarata, Dr. Iren Schulz, Andrè Gatzke und Kevin Silvergieter, der die Schirmherrschaft der Blogparade übernahm. Seinen Beitrag zum diesjährigen Thema könnt ihr euch hier anschauen. Die eingereichten Beiträge wurden von der Jury nach Kriterien wie Gestaltung, Kreativität und Themenrelevanz bewertet. Die drei glücklichen GewinnerInnen wurden nach der Bewertung der Jury in Kombination mit der Abstimmung der Community gekürt. Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen.

Blogger Award Ablaufgrafik
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