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Tipps für Fernsehanfänger

Ab wann dürfen Kinder fernsehen? Wie lange dürfen Kinder fernsehen? Welche Sendungen sind für Kinder geeignet? SCHAU HIN! gibt Tipps worauf Eltern beim Fernsehkonsum ihrer Kinder achten sollten.

© Kidstock Blend Images / Alamy Stock
© Kidstock Blend Images / Alamy Stock

Das Fernsehen ist nach wie vor Leitmedium in den meisten Familien. Auch für viele Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter zählt das Fernsehen neben Büchern zu den ersten medialen Erfahrungen, ob am TV-Gerät oder online. Umso wichtiger, dass Eltern sie dabei begleiten, das richtige Programm auswählen und die Sehdauer begrenzen.

Fernsehen mit anderen Medien

Gerade Eltern von Fernsehanfängern schätzen und nutzen die Möglichkeiten – zusätzlich zum Fernsehprogramm oder als Alternative dazu – Fernsehsendungen zeitunabhängig und gezielt anzuschauen, sei es auf DVD oder online (Mediatheken, Video-on-Demand und Videoportale), am TV-Gerät, PC/Laptop oder via Tablet, da ergab die Flimmo-Kinderbefragung 2014. Auch eigene Aufzeichnungen spielen noch eine Rolle. Neben der Zeitunabhängigkeit sehen die Eltern Vorteile in der Wiederholbarkeit beliebter Sendungen und der besseren Steuerbarkeit der Rezeption. So können sie zum Beispiel Folgen oder Szenen, die sich als ängstigend erwiesen haben, auslassen beziehungsweise überspringen.

Streamingdienste und Jugendschutz

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YouTube Kids

Seit September 2017 ist YouTube Kids nun auch in Deutschland verfügbar. Das Angebot ist über eine App auf dem Smartphone, Tablet oder Fernseher nutzbar. Die Inhalte richten sich an eine besonders junge Zielgruppe im Vor- und Grundschulalter. Die Bedienung ist kindgerecht, Eltern werden Kontrollmöglichkeiten eingeräumt und beeinträchtigende Inhalte werden über Algorithmen (also eine programmierte Auswahl) gefiltert. Diese Vorfilterung kann aber keinen ganzheitlichen Schutz bieten. Die Algorithmen und die Rückmeldung von Nutzern können nicht gewährleisten, dass YouTube Kids vollkommen kindgerecht ist. In der App heißt es: „Es besteht trotz allem die Möglichkeit, dass dein Kind auf ungeeignete Inhalte stößt.“ Eltern sollten in der App die Suchfunktion deaktivieren und die Inhalte mit ihrem Kind gemeinsam ansehen. Bei Fragen, Verunsicherung oder Angst sind Eltern so sofort zur Seite.
Ein weiterer Kritik-Punkt stellt die Werbung dar, denn auch YouTube Kids ist nicht werbefrei. Gerade jüngere Kinder können zwischen Werbung und den eigentlichen Inhalten noch nicht unterscheiden. Hinzu kommt, dass die Werbung auf ebendiese Zielgruppe zugeschnitten ist und Produkte zu Figuren aus Serien oder Filmen bewirbt, was die Unterscheidung erneut erschwert.

YouTube Kids - so funktioniert's

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Werbung und Vermarktung

Werbung ist für Kinder dieses Alters nur schwer zu durchschauen und deshalb nicht sinnvoll. Eltern sollten darauf achten ihr Kind so wenig wie möglich mit Werbung zu konfrontieren. Weitere Informationen zum Umgang mit Werbung und Vermarktung gibt es unter Tipps.

SCHAU HIN!: medienpädagogische Einschätzung

Fernsehen will gelernt sein! Deshalb ist es wichtig, dass Eltern gemeinsam mit ihrem Kind fernsehen. Nur so können sie herausfinden, wie ihr Kind auf bestimmte Sendungen reagiert. Das ist eine wichtige Grundlage für die weitere Medienerziehung.

Kinder unter drei Jahren
sind damit beschäftigt, die reale Welt zu begreifen. Das geschieht vor allem, indem sie ihre Umwelt durch Ansehen, Anfassen und mit dem Mund erkunden. Wichtige Stationen in der Entwicklung sind zum Beispiel Greifen, Sprechen und Laufen zu lernen. Am Anfang sind Medien für sie Reizquellen, auf die die Kinder aufmerksam werden und die sie entdecken wollen. Schließlich sehen sie ja, dass Mama, Papa und die Geschwister damit etwas machen. Fernsehen ist für diese Altersgruppe kaum geeignet. Das komplexe Zusammenspiel von Bild und Ton in einer fortlaufenden Geschichte überfordert ihre Aufnahme- und Verarbeitungsfähigkeiten.  Hör- und Bilderbücher sind eine altersgerechte Alternative. Erste Begegnung mit digitalen Medien auf mobilen Geräten (digitale Wimmelbilder, digitale Bilderbücher, Familienfotos oder ähnliches) sollten sehr dosiert und auf jeden Fall elternbegleitet stattfinden.

Kindergarten- und Vorschulkinder benötigen beim Fernsehen elterliche Aufmerksamkeit und Begleitung. Die Mädchen und Jungen denken noch überwiegend anschaulich und begreifen Dinge und Symbole, wenn sie bereits Erfahrungen im Umgang mit ihnen gemacht haben. Das gilt auch für das Fernsehen: Kindergarten- und Vorschulkinder nehmen hauptsächlich das wahr, was ihnen aus ihrem eigenen Alltag bekannt und vertraut vorkommt. Themen, die die Kinder in diesem Alter beschäftigen, sind etwa „Groß werden“, geliebt und anerkannt zu werden. Allerdings ist die Aufnahmefähigkeit noch sehr begrenzt: Erst langsam können sie einzelne Szenen miteinander verbinden und sie zu einer Handlung verknüpfen. Die Handlung sollte einfach und ohne Nebenstränge aufgebaut sowie kurz und in angemessenem Tempo erzählt sein. Außerdem brauchen sie die Eltern, um Fragen zu stellen und Hilfestellung zu bekommen.

Tipps

Regeln vereinbaren
Hilfreich sind klare Regeln zu Fernsehzeiten, an denen sich Eltern und Kinder orientieren können und die sie einhalten. SCHAU HIN! empfiehlt für Kinder bis fünf Jahren maximal eine halbe Stunde vor dem Bildschirm. Fernsehanfänger sollten nur kurze Sendungen anschauen und nicht täglich fernsehen.

Zeit zum Spielen und für Gespräche
Wichtig ist, dass Kinder von Anfang erfahren, dass es neben Medien auch andere Dinge gibt, die Spaß machen und für die genügend Zeit bleiben sollte: gemeinsames Spielen, Vorlesen und Freunde besuchen. Insbesondere nach dem Anschauen von Sendungen sollte es Freiraum zum Spielen und Gelegenheit für Gespräche mit den Eltern geben. Eltern können ihren Kindern so helfen, mit dem nötigen Abstand das Filmgeschehen zu verarbeiten, gerade wenn etwas die Kinder sehr beschäftigt oder aufwühlt. Wenn Kinder unmittelbar vor dem Schlafengehen fernsehen, fehlt dafür oft die Zeit. Deshalb ist das nicht ratsam. Lassen Sie den Tag lieber mit einer vorgelesenen Gute-Nacht-Geschichte oder einer Erzählrunde ausklingen.

Selbst Vorbild sein
Eltern sind die wichtigsten Vorbilder für ihre Kinder, auch bei der Mediennutzung. Kleine Kinder orientieren sich an den Fernsehgewohnheiten in der Familie und übernehmen diese. Daher sollten Eltern auch einmal ihr eigenes Fernsehverhalten überdenken: Läuft der Fernseher, auch wenn kleine Kinder im Raum sind? Ist der Fernseher an, wenn die Familie gemeinsam isst oder spielt? Dient das Fernsehen nur als Geräuschkulisse im Hintergrund oder schauen Eltern bewusst Sendungen an? Wichtig ist, dass sich Familien den Tagesablauf nicht vom Fernsehen vorschreiben lassen. Stattdessen können Sendungen auch aufgezeichnet werden. Video-on-Demand und DVDs stellen ebenso eine Alternative dar. So lernen Kinder einen bewussten und selbstbestimmten Umgang. Kindgerechte Mediatheken bieten ARD Checkeins, ZDF tivi und KiKA.

Kindgerechte Formate wählen
Es ist nicht immer leicht aus der Fülle an Sendungen und Filmen, das richtige Angebot zu wählen, das dem Alter und den Interessen des Kindes entspricht. Orientierungshilfe und pädagogische Einschätzungen zum aktuellen Fernsehprogramm finden Eltern beim Fernsehratgeber FLIMMO. TV-Tipps finden sich ebenso auf den Kinderseiten geeigneter Programmzeitschriften, zum Beispiel bei Kids TV der TV Spielfilm. Eine Übersicht aktueller, geeigneter Kinofilme sowie DVD-Erscheinungen für Kinder finden Eltern zum Beispiel bei Kinderfilmwelt. Altersgerechte, werbefreie Sendungen für Kindergarten- und Vorschulkinder bietet beispielsweise der KiKA – der Kinderkanal von ARD und ZDF. Speziell für Fernsehanfänger gibt es dort das Programmfenster KIKANINCHEN.

„Das geht gut“: Diese Inhalte lieben Fernsehanfänger

Für Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter ist wichtig, dass die Sendungen nicht zu lang und die Schnitte nicht zu schnell sind sowie sich spannende und entspannende Momente abwechseln. Gradlinige Geschichten mit einer überschaubaren Anzahl von Figuren, einfacher Erzählweise und verständlicher Sprache eignen sich besonders gut. Eine positive Botschaft oder ein Happy End lassen leichter mit der Geschichte abschließen. Wie Dinge funktionieren, mit denen wir im Alltag zu tun haben, „Großwerden“ und Probleme meistern, Freunde finden und mit ihnen auskommen - all das, was Kindergarten- und Vorschulkinder in ihrem Aufwachsen und im Alltag beschäftigt, ist für sie auch in einschlägigen Sendungen interessant. Bieten Sendungen außerdem Rätsel, Reime oder Lieder und laden zum Mitmachen ein, gewinnen sie für diese Zielgruppe besonders an Attraktivität.
Starten können Eltern etwa mit einer kurzen Kindersendung wie „Sandmännchen“, „KIKANINCHEN“, „Sendung mit dem Elefanten“ oder „Jonalu“. Für TV-Einsteiger eignen sich ebenfalls DVDs, die für die Altersgruppe der drei- bis sechs-Jährigen kurze Filme oder Kinderserien anbieten.

„Das geht weniger gut“: Diese Inhalte können Fernsehanfänger überfordern

Selbst im Kinderprogramm können manche Szenen oder einzelne Elemente junge Kinder überfordern oder ängstigen. Das können unerwartete Schreckmomente, Dunkelheit, laute, beunruhigende Geräusche oder seltsam anmutende Figuren sein. Besonders sensibel reagieren kleine Kinder, wenn Kindheitsängste berührt werden, etwa Angst vor Dunkelheit, Alleingelassen-werden oder Verlust der eigenen Eltern. Kinder in diesem Alter sind schnell verängstigt, verstehen das Gezeigte nicht und können es nicht verarbeiten. Sie müssen erst lernen, Bilder einzuordnen, Handlungen zu folgen und zwischen Wirklichkeit und Fernsehwelt zu unterscheiden. Auch Spannendes in Kindersendungen kann ihnen zu viel werden. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern dies für ihr Kind einzuschätzen lernen.

Märchen- und Fantasyfilme
Während Fantasyfilme generell nichts für Kleinkinder sind, können manche Märchen je nach Dauer und Inszenierung geeignet sein. Doch einige Hexen und Zauberer sind für die Kleinen erschreckende Gestalten. Manch böser Fluch oder ein realistisch dargestellter Ritterkampf kann für jüngere Kinder bedrohlicher und angsteinflößender sein, als vermutet.

Werbung
Sie reizt Kinder vor allem durch stimmungsvolle Bilder, eingängige Slogans und Musik, gepaart mit Witz und Humor sowie der Mitwirkung bekannter Fernsehhelden. Doch Fernsehanfänger kennen den Unterschied zwischen Fernsehprogramm und Werbung noch nicht. Verzichten Sie deshalb auf Kinderprogramme mit Werbeunterbrechungen und Video-Plattformen, auf denen Werbung vor die Clips geschaltet wird.

Auch die Rundumvermarktung von Fernsehfiguren sowie der fließende Übergang von Medien- und Spielzeugmarkt weckt Kinderwünsche und stellt Eltern vor Herausforderungen, wenn in Supermärkten und Kaufhäusern aus dem TV Bekanntes und Beliebtes als Lizenzprodukt lockt. Bei Geschenken tun Eltern und Anverwandte gut daran zu überlegen, ob ein Spielzeug mit Medienbezug wirklich hochwertiger ist als das Konkurrenzprodukt.

Konsequent sein
Ein klares „Nein“ ist wichtig, wenn bestimmte Fernsehbeiträge für Kinder ungeeignet sind. Wichtig dabei ist, dass Eltern ihrem Kind erklären, warum sie die Sendung verbieten. Eine Fernbedienung gehört nicht in Kinderhände, denn beim Zappen können sie schnell auf ungeeignete Programme stoßen. Auch am Tablet ist diese Gefahr nicht gebannt, deshalb sollten Eltern beim Abruf von Videoclips das Tablet in der eigenen Regie behalten und auf kindersichere Einstellungen achten. Am besten suchen Eltern gemeinsam mit den Kindern nach altersgerechten Sendungen, schauen diese gemeinsam und achten auf die Reaktion ihres Kindes.

Studien

TV-Programm

Häufigkeit, Dauer und Inhalte
Laut miniKIM-Studie 2014 schauen die Kinder mit durchschnittlich 2,1 Jahren zum ersten Mal fern. Jedes vierte Kind (23 %) schaute mit einem Jahr fern, die Hälfte mit zwei Jahren und ein Viertel mit drei Jahren.
Fast jedes dritte Kind (32 %) zwischen zwei und drei Jahren sowie jedes zweite (55 %) zwischen vier und fünf Jahren schaut (fast) täglich fern. Im Durchschnitt sehen die Zwei- bis Dreijährigen 34 Minuten und die Vier- bis Fünfjährigen 52 Minuten pro Tag. Von den Kindern, die zumindest selten fernsehen, sehen 42 Prozent sehr gerne und 52 Prozent gerne fern.
Nach Angaben der Haupterzieher haben 57 % der 2- bis 3-Jährigen und 77 % der 4- bis 5-Jährigen, die zumindest selten fernsehen, eine Lieblingssendung. Bei den Jüngeren liegt „Unser Sandmännchen“ vor der „Sendung mit der Maus“, „Sesamstraße“, „KiKANiNCHEN“ und „Wicki und die starken Männer“. Bei den 4- bis 5-Jährigen verteilt sich die Gunst gleichmäßiger auf ein breiteres Spektrum an Sendungen.
Gut die Hälfte der fernseherfahrenen Kinder (56 %) hat einen Lieblingsfernsehsender. Mit 68 Prozent dieser Kinder ist der KiKA auf Platz eins der Lieblingssender, 14 Prozent entfallen auf Super RTL und zehn Prozent auf den Disney Channel.
41 Prozent der vier- bis fünfjährigen Zuschauer und 16 Prozent der Zwei- bis Dreijährigen schaut Wissenssendungen. Bei diesen Kindern liegt „Die Sendung mit der Maus“ mit Abstand vor „Löwenzahn“, „logo“, „Wissen macht Ah!“, „Willi wills wissen“ und „Galileo“.
Nach Angaben der Haupterzieher haben zehn Prozent der Kinder, die zumindest selten fernsehen, schon einmal ungeeignete Inhalte gesehen (2-3 Jahre: 5 %, 4-5 Jahre: 14 %). Weitere zehn Prozent wurden mit etwas konfrontiert, das ihnen Angst gemacht hat (2-3 Jahre: 7 %, 4-5 Jahre: 12 %), fünf Prozent haben schon etwas gesehen, das ihnen unangenehm war (2-3 Jahre: 3 %, 4-5 Jahre: 6 %).

Kontext und Funktion

Laut miniKIM-Studie 2014 erfolgt die Fernsehnutzung im Kindergarten- und Vorschulalter in der Regel zielgerichtet. Der Fernseher wird meist (68 %) von den Haupterziehern eingeschaltet, weil eine bestimmte Sendung kommt, bei 29 Prozent einfach so.

Laut einer Studie des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) (2007) gibt es sieben Hauptgründe, warum Eltern ihre Kinder fernsehen lassen:

  1. Fernsehen als Gemeinsamkeit: Das gemeinsame Fernsehen erzeugt eine gemütliche Atmosphäre, schafft gemeinsame Erfahrungen und stützt gemeinsame Interessen.
  2. Fernsehen als Notbeschäftigung: Fernsehen vertreibt Langeweile, wenn Kinder viel zu Hause sind etwa bei schlechtem Wetter oder Krankheit.
  3. Fernsehen verschafft Freiraum: Fernsehen beschäftigt Kinder, wenn Eltern auch mal Zeit für sich, Haushalt oder anderes brauchen.
  4. Fernsehen als Ritual: Sendungen wie der „Sandmann“ gehören zum alltäglichen Abendritual.
  5. Unterstützung elterlicher Fürsorge: Fernsehen erleichtert ungeliebte Tätigkeiten wie Inhalieren oder lockt von ungewollten Aktivitäten weg wie Toben am Grill.
  6. Fernsehen, um Emotionen zu beeinflussen: Fernsehen dient zum Trost, zur Ablenkung von Schmerzen oder um das Kind zu beruhigen, etwa weil es „überdreht“ ist.
  7. Fernsehen als Erziehungshilfe: Fernseh(entzug) dient als Belohnung oder Drohmittel.


Dabei gibt es folgende Tendenzen:
•    Je älter die Kinder sind, desto mehr Funktionen hat Fernsehen.
•    Mädchen sollen mitreden können, Jungen werden beruhigt und allein gelassen.

BLIKK Studie 2017
Die Studie im Auftrag der Drogenbeauftragten der Bundesregierung untersucht Bewältigung, Lernverhalten, Intelligenz, Kompetenz und Kommunikation von Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit elektronischen Medien. Sie zeigt, dass es in der Altersgruppe der zwei- bis fünf-Jährige bereits signifikante korrelative Zusammenhänge zwischen motorischer Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen auf der einen Seite und dem Umfang der Nutzung von digitalen Bildschirmen auf der anderen Seite gibt. Bei täglicher Nutzung von digitalen Bildschirmen traten bei Kleinkindern (zwei bis fünf Jahre alt) häufiger Sprachentwicklungs-Störungen auf. Die Studie zeigt, wie wichtig der begrenzte und zielgerichtete Umgang mit Medien ist. Wird eine Medienkompetenz nicht frühzeitig  erworben, besteht ein erhöhtes Risiko, den Umgang mit den digitalen Medien nicht kontrollieren zu können.

Mediatheken für Kinder

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