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  5. 11-13 Jahre
  • 1Machen Sie den Spiele-Check

    Suchen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern nach passenden Spielen und machen Sie sich selbst ein Bild von den Inhalten. Nutzen Sie auch das Wissen von Experten, die Spiele testen und eine Altersempfehlung vergeben. Spielempfehlungen für jedes Alter finden Sie z.B. auf spielbar.de und fragfinn.de. Auszeichnungen von www.gigamaus.de und Tommi geben zusätzlich Orientierung.

  • 2Zeitkontingente statt starre Zeitvorgaben

    Auch im fortgeschrittenen Alter gilt bei elektronischen Spielen: Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind klare Regeln und Zeiten zur Nutzung. Berücksichtigen Sie dabei, dass Ihr Kind zunehmend mehr Verantwortung für sich und sein Handeln übernehmen kann. Spiele stellen vielfältige Anforderungen an Ihr Kind, Pausen sind also wichtig. Die Möglichkeiten, Spielstände zu speichern sind von Spiel zu Spiel unterschiedlich, seien Sie kein Spielverderber und lassen Sie ihrem Kind Zeit bis zur nächsten Spielstandspeicherung, bevor es das Spiel beenden muss.
    Zur Orientierung:
    Für Kinder ab 10 Jahren bietet sich ein Wochenkontingent an. Dieses sollte etwa neun Stunden die Woche nicht überschreiten. Wichtig: unbedingt Pausen einplanen (zum Beispiel alle 90 Minuten).

  • 3Überprüfen Sie die Sicherheitseinstellungen

    Auch wenn Ihr Kind bereits eigenverantwortlich handeln kann; Computer, Konsolen und Tablets, aber auch Spielkonsolen müssen so eingestellt sein, dass Ihr Kind sicher ist vor unerwünschten Inhalten und Kontakten. Achten Sie darauf, dass die Sicherheitsmaßnahmen auf Ihr Kind abgestimmt sind.
    Anleitungen finden Sie hier:
    Sicherheitseinstellungen für Games
    Sicherheitseinstellungen für mobile Geräte
    Sicherheitseinstellungen für den Computer
    Ebenso empfehlenswert sind spezielle Jugendschutzprogramme oder entsprechende Apps wie Meine-Startseite. Für die Installation solcher Anwendungen sind grundsätzlich die Eltern zuständig. Mit fortschreitendem Alter können sie Ihr Kind aber auch einbinden.

  • 4Schauen Sie auf Ihr Kind

    Beobachten Sie, wie oft und welche Spiele Ihr Kind nutzt. Jedes Kind reagiert unterschiedlich auf die Darstellungen oder die Anforderungen, die das Spiel stellt. Sprechen Sie Ihr Kind darauf an, wenn Sie Veränderungen in seinem Verhalten feststellen. Behalten Sie bei Onlinegames im Auge, mit wem Ihr Kind im Internet spielt.

  • 5Gemeinsam spielen

    Ihr Kind weiß mehr über Computerspiele als Sie selbst? - nutzen Sie dies und versuchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen Einblick in die Spielwelten zu bekommen. Durch das gemeinsame Spielen können Sie die Faszination eines Spiels nachvollziehen und auch mit dem Nachwuchs besser vereinbaren was, wann und wie lange gespielt wird.

  • 6Schützen Sie persönliche Daten

    Ihr Kind interessiert sich für Onlinegames? Informieren Sie sich vor der endgültigen Anmeldung, ob und wie die Daten Ihres Kindes weiterverarbeitet werden. Bieten die Spiele keine Informationen dazu oder werden auch Daten wie Adresse oder Telefonnummer abgefragt, ist das Spiel nicht zu empfehlen. Bei Onlinegames mit Spielpartnern im Netz unbedingt darauf achten, dass Ihr Kind keine persönlichen Daten an Fremde weitergibt.

  • 7Achten Sie auf Kosten(fallen)

    Sprechen Sie mit Ihrem Kind auch über Kosten von Spielesoftware und eventuellen Kostenfallen bei Onlinespielen, die z.B. beim Kauf von Erweiterungen oder beim Abschluss von Abos anfallen können. Sobald Ihr Kind in einem Alter ist, in dem es sein Taschengeld selbst verwaltet, eignet sich ein Prepaid-Betrag, den viele Onlinegames bereits anbieten. So bleiben die Kosten überschaubar.

  • 8Spiele nicht als Erziehungsinstrument gebrauchen

    Benutzen Sie elektronische Spiele nicht als Belohnungs- oder Bestrafungsmittel und berücksichtigen Sie dass die digitale Spielewelt für Ihr Kind auch ein Thema unter Freunden oder Schulkameraden ist. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, dass es auch für körperlichen Ausgleich sorgt und regen Sie es zu attraktiven Alternativen oder gemeinsamen Aktivitäten an. Wenn Sie von Anfang an darauf achten, dass Computerspiele nicht das einzige Hobby Ihres Kindes sind, stimmt die Balance.
    Seien Sie besonders beim Gebrauch von mobilen Geräten Vorbild, indem Sie auch Ihre eigenen Nutzungszeiten im Blick haben.

  • 9Spielen mit Gewalt? – Achten Sie auf Altersangaben!

    Gerade bei Jungen ab etwa dem Grundschulalter werden actionreiche Spiele beliebt. Doch Vorsicht: Vieles, was den Kindern attraktiv erscheint, kann drastische Gewalt enthalten. Militärische Strategiespiele, Action-Adventures oder Shooter-Spiele sind meist erst ab 12, 16 oder 18 Jahren freigegeben. Action und Tempo werden aber auch unter anderem bei Sport- oder Rennspielen geboten. Vergleichen sie unterschiedliche Spieltitel und wählen sie der Altersgruppe gemäß.

  • 10Vorsicht bei Onlinerollenspielen

    Eine virtuelle Welt voller Gefahren und Abenteuer und die Möglichkeit mit Freunden und Fremden gemeinsam zu spielen, ist verlockend. Gerade sogenannte MMORPGs (Onlinerollenspiele) haben aber eine enorme Sogwirkung, der sich auch so manch Erwachsener nicht entziehen kann. Da das Spiel ständig weiterläuft, auch wenn der Spieler nicht eingeloggt ist, kann ein regelrechter Spieldruck entstehen. Deshalb ist es wichtig, mit Kindern über mögliche Risiken beim Onlinespielen zu sprechen und die Spieldauer sehr genau im Auge zu behalten. Im Zweifelsfall sollten Eltern diese Form des Spielens gänzlich verbieten.

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