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Goldene Regeln für Kinder von 3 bis 6 Jahren

  • 1Nicht zu früh beginnen

    Mit Apps für Tablet und Smartphones ist der elektronische Spielspaß schon für die Allerjüngsten leicht erreichbar. Doch ist es ratsam, dass Kinder unter drei Jahren auch ausreichend Zeit und Möglichkeiten haben, zunächst die Welt um sich herum mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu erkunden. Vorrangig für eine gesunde Entwicklung sind direkte Erfahrungen und der direkte Austausch mit Eltern, Erziehern und anderen Kindern. Konfrontieren Sie Ihr Kind deshalb nicht zu früh mit elektronischen Medien. So kommen die Erfahrungen in der realen Welt nicht zu kurz und die digitale Spielewelt überfordert nicht. SCHAU HIN! empfiehlt: Spielen am Tablet oder Smartphone nicht unter drei Jahren.

  • 2Wählen Sie altersgerechte Angebote

    Im Kindergartenalter sind Kinder noch Medienanfänger. Das gilt auch und gerade für interaktive Medien wie Smartphones, Tablets und Computerspiele. Deshalb wählen Sie gerade auch für Spieleinsteiger nur altersgerechte Angebote. Informieren Sie sich am besten regelmäßig über Games und Apps, die für die 3-6-Jährigen geeignet sind. Zum Beispiel hier: www.internet-abc.de/spiele oder www.feibel.de.

  • 3Spielen Sie gemeinsam

    Gerade zum Einstieg aber auch später, sollten Sie regelmäßig gemeinsam elektronische Spiele nutzen. Lassen Sie sich von Ihrem Kind die Spiele erklären, die es gerne nutzt - was es erlebt und was ihm daran Spaß macht. So finden Sie am besten heraus, welche Games für Ihr Kind geeignet sind und welche weniger. Sprechen Sie mit Ihrem Kind auch über einzelne Spielelemente (Figuren, Grafik, Töne, Zeit u.a.). Vor allem bei den Jüngsten sollten Eltern und andere Bezugspersonen außerdem mit Rat und Tat helfen, wenn es der Spielverlauf erfordert.

  • 4Grenzen Sie die Zeiten ein

    Auch für den elektronischen Spielspaß gilt: das richtige Maß ist wichtig. Wenn Sie mit Ihrem Kind klare Regeln und Zeiten zur Nutzung vereinbaren, kann Ihr Kind sich daran orientieren. Achten Sie darauf, dass beide Seiten die Abmachung einhalten. Erläutern Sie Ihrem Kind, dass auch die Zeit, die es mit anderen Medien verbringt (z.B. vor dem TV), eine Rolle spielt, wenn Sie die Spielzeiten verabreden. Zur Orientierung:
    3 bis 5 Jahre: nicht länger als eine halbe Stunde pro Tag.
    6 bis 7 Jahre: nicht länger als eine Stunde pro Tag.

  • 5Informieren Sie sich über Spiele

    Suchen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern nach passenden Spielen und machen Sie sich selbst ein Bild von den Inhalten. Nutzen Sie auch das Wissen von Experten, die Spiele testen und eine Altersempfehlung vergeben. Spielempfehlungen für jedes Alter finden Sie z.B. auf spielbar.de, seitenstark.de, fragfinn.de, internet-abc.de. Auszeichnungen von www.gigamaus.de und Tommi "www.kindersoftwarepreis.de" geben zusätzlich Orientierung.

  • 6Schauen Sie auf Ihr Kind

    Beobachten Sie, wie oft und welche Spiele Ihr Kind nutzt. Jedes Kind reagiert unterschiedlich auf die Darstellungen oder die Anforderungen, die das Spiel stellt. Sprechen Sie Ihr Kind darauf an, wenn Sie Veränderungen in seinem Verhalten feststellen.

  • 7Überprüfen Sie die Sicherheitseinstellungen

    Computer, Konsolen und Tablets müssen kindersicher gemacht werden. Achten Sie darauf, dass auf Ihrem Computer, Tablet oder Smartphone eine Filtersoftware installiert ist und auch bei Spielkonsolen die richtigen Einstellungen vorgenommen werden.
    Anleitungen finden Sie hier:
    Sicherheitseinstellungen für Games
    Sicherheitseinstellungen für mobile Geräte
    Sicherheitseinstellungen für den Computer
    Überlassen Sie Ihrem Kind nicht für längere Zeit unbeaufsichtigt das elterliche Smartphone oder Tablet.

  • 8Schützen Sie persönliche Daten

    Achten Sie vor der Anmeldung bei Onlinegames darauf, ob und wie die Daten Ihres Kindes weiterverarbeitet werden. Entscheiden Sie, ob Sie damit einverstanden sind oder nicht. Bieten die Spiele keine Informationen dazu oder werden auch Daten wie Adresse oder Telefonnummer abgefragt, ist das Spiel nicht zu empfehlen. Sensibilisieren Sie Ihr Kind, dass es später auch selbst keine persönlichen Daten achtlos weitergibt.

  • 9Achten Sie auf Kostenfallen

    Kleinere Kinder sollten nicht alleine die Möglichkeit bekommen, bei Onlinegames z.B. zusätzliche Ausrüstung für ihre Spielfigur zu kaufen. Achten Sie darauf, dass ihr Kind keine Spiele spielt, in denen es leicht auf solche Kaufoptionen klicken kann. Speichern Sie weder Zahlungsdetails noch Passwörter.

  • 10Games sind kein Erziehungsinstrument

    Benutzen Sie elektronische Spiele – genau wie andere Medien auch - nicht als Belohnungs- oder Bestrafungsmittel und missbrauchen Sie sie nicht als Babysitter. Die Spiele bekommen sonst eine viel zu große Bedeutung für Ihr Kind. Und: Sorgen Sie für körperlichen Ausgleich und regen Sie ihr Kind zu attraktiven Alternativen oder gemeinsamen Aktivitäten an.

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