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Goldene Regeln für Kinder von 11 bis 13 Jahren

  • 1Eigene Internetkenntnis vertiefen

    Unterstützen Sie die positive Einstellung Ihres Kindes zum Internet. Surfen Sie selbst, um Ihrem Kind interessante, möglichst werbefreie Seiten zeigen zu können. Lernen Sie Kostenfallen erkennen und informieren Sie sich, wo Daten im Netz bleiben und wie Sie sich und Ihr Kind schützen können.

  • 2Erfahrungen mit Erziehenden austauschen

    Erkundigen Sie sich über den Internet-Einsatz in der Schule. Sprechen Sie mit anderen Eltern über Ihre "Kinder im Netz" zum Beispiel über Tipps, wie sie schrittweise ihren Kindern Verantwortung übertragen. Wenn Kinder in punkto Internet einmal nicht ansprechbar sind: watchyourweb.de und checked4you.de informieren sachgerecht den Nachwuchs.

  • 3Surfen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind

    Inzwischen weiß Ihr Kind beim Surfen Bescheid: welche Seiten dürfen besucht werden, welche sind nur für Erwachsene. Sie wollen sicher gehen, dass Ihr Kind sich auskennt? Den Surfschein bei www.internet-abc.de können Sie mit Spaß gemeinsam erklicken. Wenn Ihr Kind nun öfter allein im Netz unterwegs ist, bedeutet dies nicht, dass Sie es durchgängig beaufsichtigen oder kontrollieren müssen. In Rufweite zu sein, genügt, um dem Kind gegebenenfalls Hilfestellung geben zu können. Verabreden Sie regelmäßige, gemeinsame Surfzeiten.

  • 4Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Probleme

    Verabreden Sie mit Ihrem Kind, dass es Ihnen die Dinge im Internet zeigt, die ihm unbehaglich sind oder Angst machen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über ungeeignete Seiten im Netz. Melden Sie problematische Seiten am besten gemeinsam mit Ihrem Kind beim Zentrum für Kinderschutz im Internet: i-kiz.de. Wichtig ist, dass Sie der erste vertrauensvolle Ansprechpartner sind.

  • 5Vereinbaren Sie Zeitkontingente

    Vereinbaren Sie mit Ihren Kindern feste Surfzeiten. Achten Sie darauf, dass diese auch eingehalten werden. Berücksichtigen Sie bei der Festlegung der Zeiten auch die Nutzung von anderen Medien wie Fernsehen oder Computerspiele. Trotz Internetflatrate, die eine zeitlich unbegrenzte Nutzung des Internets ermöglicht, sollte Ihr Kind nicht endlos im Internet surfen.
    Zur Orientierung:
    Für Kinder ab 10 Jahren bietet sich ein Wochenkontingent an. Dieses sollte etwa neun Stunden die Woche nicht überschreiten.
    Ihr Kind geht inzwischen verantwortungsvoll mit den verabredeten Zeiteinheiten um? Dann spricht nichts dagegen, dass Ihr Kind mit Ihnen vereinbart, wie es sich seine Medienzeit über eine gesamte Woche einteilt.

  • 6Installieren Sie eine Jugendschutzsoftware

    Installieren Sie zusätzlich eine Jugendschutzsoftware entsprechend der Altersgruppe Ihres Kindes. Verlassen Sie sich jedoch nicht allein auf solche technischen Hilfsmittel. Eine Jugendschutzsoftware ist nur in Kombination mit aktiver Medienerziehung sinnvoll und kann nie einen vollständigen Schutz vor nicht-altersgerechten Inhalten bieten.
    Ältere Kinder und Jugendliche haben neue Ansprüche und brauchen größere Bewegungsfreiräume. Für sie ist eine Blacklist sinnvoll. Auf dieser Liste sind problematische Websites verzeichnet, die durch ein Programm blockiert werden. Außerdem werden Seiten automatisch gefiltert, auf denen Schlüsselwörter auftauchen, die auf ungeeignete Inhalte schließen lassen. Mehr Informationen finden Sie in den Sicherheitseinstellungen.

  • 7Schaffen Sie einen sicheren Surfraum

    Auf www.meine-startseite.de können Sie und Ihr Kind gemeinsam eine Startseite aus den besten Kinderangeboten im Internet zusammenstellen. Alternativ können Sie auch den KinderServer installieren.
    Wenn ihr Kind älter wird: Aktualisieren Sie regelmäßig gemeinsam die Startseite in seinem Benutzerkonto. Falls die Kindersuchmaschinen nicht mehr ausreichen: Informieren Sie sich gemeinsam über Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen. Ihr Kind erhält einen eigenen Computer oder surft mobil? Dann ist es notwendig, die Sicherheits- und Schutzfunktionen gemeinsam einzurichten.

  • 8Richten Sie ein sicheres E-Mail-Konto für Ihr Kind ein

    Mindestens zwei E-Mail-Adressen, bei denen der wirkliche Name nicht erkennbar ist, sind die richtige Ausstattung für Ihr Kind. Nutzen Sie dafür die E-Mail-Bereiche auf Kinderseiten, da diese kindgerecht und übersichtlich sind. Zum Beispiel bei surfen-ohne-risiko.net.
    Eine E-Mail-Adresse sollte Ihr Kind nur Freunden geben, die ihm bekannt sind. Die andere Adresse kann zur Anmeldung in Chats und Communitys auf Kinderseiten verwendet werden. Diese sollten Sie regelmäßig gemeinsam mit Ihrem Kind überprüfen und ggf. eine neue Adresse anlegen, falls die vorherige beispielsweise mit Werbemails zugespamt wird.
    Prüfen Sie – gemeinsam mit Ihrem Kind – auch die Vor- und Nachteile von free-mail-Angeboten. Sofern Sie ein Email-Konto für die Familie haben, bietet sich vielleicht ein sicheres Unterkonto an.

  • 9Schützen Sie persönliche Daten

    Machen Sie Ihr Kind mit den Sicherheitsregeln im Internet vertraut. Dazu gehört, dass es persönliche Daten (z.B. kompletten Namen, Post, und E-Mail-Adresse, Handynummer, aber auch Fotos etc.) über sich, die Familie und Freunde nicht online weitergeben darf. Kinder müssen außerdem wissen, dass sie sich niemals allein mit einem "Cyberfreund" treffen dürfen.

  • 10Speichern Sie Passwörter und Daten möglichst nicht

    Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es Sie fragen muss, bevor es etwas herunterlädt oder an Gewinnspielen teilnimmt. Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass Sie weder Passwörter speichern noch Ihrem Kind Kreditkartennummern zugänglich machen. Viele Websites speichern Ihre Kreditkartendaten oder andere Zahlungsmethoden automatisch. Achten Sie darauf, dass Sie diese Funktion nach einem Einkauf deaktivieren (meistens unter "Einstellungen / Zahlung"). Ein Einkauf per Mausklick ist damit ausgeschlossen.

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