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Goldene Regeln für Kinder von 7 bis 10 Jahren

  • 1Begleiten Sie Ihr Kind aktiv

    Unterstützen Sie die positive Einstellung Ihres Kindes zum Internet. Surfen Sie selbst, um Ihrem Kind interessante, möglichst werbefreie Seiten zeigen zu können. Lernen Sie Kostenfallen erkennen und informieren Sie sich, wo Spuren im Netz bleiben und wie Sie sich und Ihr Kind schützen können. Begleiten Sie Ihr Kind aktiv beim Surfen und zeigen Sie ihm vorab, welche Seiten besucht werden dürfen und welche nicht; dem Alter und den Interessen des Kindes entsprechend. Ihr Kind ist im Umgang mit dem Internet inzwischen sicherer geworden? Dann kann es – nach Absprache – etwa für ein Mini-Spiel, eine Spotlänge oder mit dem Zeichenprogramm eine Zeit alleine online sein. Bleiben Sie in Rufweite, damit Sie ihrem Kind gegebenenfalls Hilfestellung geben können.

  • 2Sprechen Sie über Probleme

    Verabreden Sie mit Ihrem Kind, dass es Ihnen die Dinge im Internet zeigt, die ihm unbehaglich sind oder Angst machen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über ungeeignete Seiten im Netz. Melden Sie problematische Seiten, wenn möglich, gemeinsam mit Ihrem Kind.

  • 3Installieren Sie eine Jugendschutzsoftware

    Ein wichtiger Schutz: Installieren Sie auf dem Rechner eine Jugendschutzsoftware und aktivieren Sie Sicherheitseinstellungen. Verlassen Sie sich jedoch nicht allein auf solche technischen Hilfsmittel. Eine Jugendschutzsoftware ist nur in Kombination mit aktiver Medienerziehung sinnvoll und kann nie einen vollständigen Schutz vor nicht-altersgerechten Inhalten bieten.
    Kinder bis 10 Jahre brauchen besonderen Schutz. Hier bietet es sich an, eine Positivliste mit guten Kinderseiten zusammenzustellen. Beispielsweise bietet der KinderServer Sicherheit für Kinder im Netz. Mit einem Klick werden Computer und mobile internetfähige Geräte schnell und leicht in einen kindgerechten, sicheren Surfmodus geschaltet.

  • 4Schaffen sie einen sicheren Surfraum

    Richten Sie gemeinsam eine eigene Startseite für Ihr Kind ein. Dann hat es gleich beim Öffnen des Browsers seine Lieblingsseiten und wichtige Informationen im Blick und kann das Internet sicher erkunden. Auf www.meine-startseite.de können Sie und Ihr Kind gemeinsam eine Startseite aus den besten Kinderangeboten im Internet zusammenklicken. Alternativ können Sie auch den KinderServer installieren.

  • 5Sprechen Sie mit anderen Eltern und Erziehern

    Erkundigen Sie sich über den Internet-Einsatz in Kita und Schule. Sprechen Sie mit anderen Eltern über Ihre "Kinder im Netz".

  • 6Vereinbaren Sie feste Zeiten

    Vereinbaren Sie mit Ihren Kindern feste Surfzeiten. Achten Sie darauf, dass diese Verabredungen eingehalten werden. Berücksichtigen Sie bei der Festlegung der Zeiten auch die Nutzung von anderen Medien wie Fernsehen oder Computerspiele. Trotz Internetflatrate, die eine zeitlich unbegrenzte Nutzung des Internets ermöglicht, sollte Ihr Kind nicht endlos im Internet surfen.
    Zur Orientierung:
    6 bis 9 Jahre: nicht mehr als eine Stunde pro Tag.
    Für Kinder ab 10 Jahren bietet sich ein Wochenkontingent an. Dieses sollte etwa neun Stunden die Woche nicht überschreiten.
    Ihr Kind geht inzwischen verantwortungsvoll mit den verabredeten Zeiteinheiten um? Dann spricht nichts dagegen, dass Ihr Kind mit Ihnen vereinbart, wie es sich seine Medienzeit über eine gesamte Woche einteilt.

  • 7Richten Sie ein sicheres E-Mail-Konto ein

    Richten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind zwei E-Mail-Adressen ein, bei denen sein wirklicher Name nicht erkennbar ist. Nutzen Sie dafür die E-Mail-Bereiche auf Kinderseiten, da diese kindgerecht und übersichtlich sind wie z.B. auf www.surfen-ohne-risiko.de.
    Eine E-Mail-Adresse sollte das Kind nur Freunden geben, die ihm bekannt sind. Die andere Adresse kann zur Anmeldung in Chats und Communitys auf Kinderseiten verwendet werden. Diese sollten Sie mit Ihrem Kind regelmäßig überprüfen und ggf. eine neue Adresse anlegen, falls diese beispielsweise mit Werbemails zugespamt wird.

  • 8Schützen Sie persönliche Daten

    Machen Sie Ihr Kind mit den Sicherheitsregeln im Internet vertraut. Dazu gehört, dass es persönliche Daten (z.B. kompletten Namen, Post-, und E-Mail-Adresse, Handynummer oder Fotos) über sich, die Familie und Freunde nicht online weitergeben darf. Kinder müssen auch wissen, dass sie sich niemals allein mit einem "Cyberfreund" treffen dürfen.

  • 9Passwörter und Daten nicht speichern

    Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es Sie fragen muss, bevor es etwas herunterlädt oder an Gewinnspielen teilnimmt. Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass Sie weder Passwörter speichern noch Ihrem Kind Kreditkartennummern zugänglich machen. Viele Websites speichern ihre Kreditkartendaten oder andere Zahlungsmethoden automatisch. Achten Sie darauf, dass Sie diese Funktion nach einem Einkauf deaktivieren (meistens unter "Einstellungen / Zahlung"). Ein Einkauf per Mausklick ist damit ausgeschlossen.

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