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Sprungbrett ins Netz: So suchen Kinder sicher

Das Internet bietet unendlich viele Informationen. Doch wo finden Sie altersgerechte Angebote für Ihr Kind? Wir zeigen Eltern, wie ihr Kind sicher zum Ziel kommt, welche Suchmaschinen und Seiten für Kinder bis zehn Jahren geeignet sind und woraufhin ältere Kinder beim Surfen am besten achten.

Schnell mal etwas für die Hausaufgaben recherchieren, herausfinden, wo der größte Berg der Erde steht oder was "Eichhörnchen" auf Englisch heißt: all das geht leicht übers Internet. Besonders hilfreich für Kinder sind Informationen, die aktuell, multimedial und interaktiv sowie verständlich "verpackt" sind.

Was gibt es bei der Suche zu beachten, um möglichst auch die Information zu bekommen, die Kinder suchen? Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, was Sie Ihrem Kind empfehlen können:

  1. Einfache und eindeutige Suchbegriffe wählen.
  2. Richtige Schreibweise beachten.
  3. Statt mit ganzen Sätzen sucht es sich besser mit wenigen Hauptwörtern.
  4. Überschrift und Textausschnitt geben erste Schlüsse auf den Inhalt.
  5. Der erste Treffer ist nicht immer der beste.
    Weitere Seiten anklicken, um Informationen zu vergleichen.

Bis zehn Jahre: Kindersuchmaschinen

Kinder bis etwa zehn Jahren brauchen verständliche Informationen und geeignete Inhalte. Sucht Ihr Kind auf Suchmaschinen wie Google, Bing & Co. Informationen etwa zu Afrika, bekommt es auf einen Schlag eine Vielzahl an Treffern. Das kann Ihr Kind überfordern und auch mit ungeeigneten Inhalten konfrontieren, wie etwa Kriegsfotos. Experten empfehlen daher Kindersuchmaschinen wie "Blinde Kuh", "fragFINN" und "Helles Köpfchen". Diese leiten Kinder zu pädagogisch geprüften Angeboten weiter, die altersgerechte und verständliche Informationen enthalten.

Suchmaschinen für Kinder

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Schnell fündig wird Ihr Kind auch auf altersgerechten Wissensseiten. Hier gibt es meist aktuelle Nachrichten, interessante Themen, aber zur Abwechslung auch Spiel und Spaß. Diese Angebote können Sie mit Ihrem Kind gemeinsam entdecken und als Favoriten oder Lesezeichen im Browser speichern. Eine weitere Möglichkeit: die Kinderstartseite www.meine-startseite.de einfügen, die Ihr Kind leicht nutzen kann.

Wissensseiten für Kinder

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Gerade anfangs braucht Ihr Kind noch Unterstützung bei der Recherche. Suchen Sie deshalb zusammen mit Ihrem Kind im Internet. Dann sehen Sie, wie der Nachwuchs dabei vorgeht und wo Sie helfen können - etwa beim Anlegen von Favoriten oder Lesezeichen. Angebote wie "Internet ABC" oder "Internauten" helfen ihm dabei, zum Beispiel indem es einen "Surfschein" macht.

Ab zehn Jahre: Suchen für fortgeschrittene Surfer

Ist Ihr Kind schon älter und hat die nötige Surferfahrung, kann es auch auf Suchmaschinen für Erwachsene wechseln. Hier empfiehlt es sich, Filter wie "Google SafeSearch" in den Sucheinstellungen zu aktivieren. Aber kein Filter garantiert einen völligen Schutz. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, dass es sich immer an Sie wenden kann, wenn es etwas nicht versteht, Unterstützung braucht oder auf Seiten stößt, die es verunsichern. Denn nicht Filter, sondern Eltern sind der beste Jugendmedienschutz.

Mehr auf SCHAU HIN!

Empfehlenswerte Kinderseiten sowie Hinweise zu Jugendschutzprogrammen und Sicherheitseinstellungen finden Sie im Bereich Internet.

Weitere Linktipps

Kindersuchmaschinen

Blinde Kuh: 6-14 Jahre

fragFINN: 6-12 Jahre

Helles Köpfchen: 8-16 Jahre

Internet-Ratgeber für Kinder

Internet-ABC: 5-12 Jahre

Internauten

Internet-Ratgeber für Eltern

Surfen ohne Risiko

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