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App-Download: So umgeht man Viren und Spionage-Software

App ist nicht gleich App: Häufig versuchen Betrüger, mit falschen Dateien Viren und Spionage-Software auf Smartphones und Tablets zu bringen. Das geschieht besonders dann häufig, wenn Nutzer Apps direkt aus dem Internet herunterladen und installieren - wie es beim Android-Betriebssystem problemlos möglich ist. SCHAU HIN! gibt vier Tipps, wie Apps sicher heruntergeladen werden können.

© Pixabay

1. Link vom App-Entwickler
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Deshalb sollten auf den genutzten Geräten nur Apps landen, die von den offiziellen Herstellerseiten geladen werden. Andernfalls besteht immer die Gefahr, dass die Dateien manipuliert worden - entweder erhalten die Benutzer eine Kopie des Original-Programms, also eine Art Nachbau, mit Sicherheitslücken. Oder die Betrüger stellen zwar die Original-App zur Verfügung, haben aber zusätzliches Gepäck drangehängt - Spionagesoftware etwa, oder eben Viren. Es empfiehlt sich grundsätzlich, eher auf die offiziellen Stores zu setzen denn auf fremde Webseiten. Apple erlaubt ohnehin nicht, Apps zu installieren, die nicht aus dem AppStore kommen.

2. Schreibweise genau prüfen

Laden Sie nicht "WhattsApp" oder "Pockemon Go", wenn Sie eigentlich WhatsApp oder Pokémon Go auf Ihr Gerät bringen wollen. Das gilt für Apps, die direkt aus dem Netz geladen werden. Aber auch für die App-Stores - denn trotz der Sicherheitskontrollen von Google und Apple werden immer wieder Kopien übersehen, die dann ganz normal herunterladbar sind - bei denen es sich aber nicht um die Originalprogramme handelt. Stutzig werden sollten Benutzer auch, wenn zum Beispiel Updates separat angeboten werden - ein Trick, mit dem kürzlich Hunderttausende in Bezug auf WhatsApp getäuscht wurden (Siehe auch: https://www.netzwelt.de/betrugswarnungen/162687-falscher-whatsapp-messenger-habt-fake-app-installiert.html)

3. Download-Zahlen checken

Wenn eine App bisher nur wenige Male geladen worden ist, lohnt sich etwas Recherche: Wer hat sie programmiert? Gibt es Kritiken im Internet? Natürlich gibt es Programme, die sehr spezifische Interessen bedienen und somit nicht millionenfach geladen wurden - aber auch dann ist ein Blick auf die Herstellerangaben sinnvoll: Wer hat's gemacht? Wie lange ist es verfügbar?

4. Kommentarbereich vor dem Download durchlesen

Auch das ist hilfreich: Wenn andere Nutzer vermehrt wegen Sicherheitslücken oder Problemen schimpfen, sollten Sie den Download durchaus auch überdenken. Ein Allheilmittel ist das aber auch nicht - denn es besteht immer die Chance, dass Kommentare gekauft wurden: Hersteller beauftragen immer häufiger Agenturen, die positive Bewertungen absetzen, um so die Kunden zu täuschen. Das ist nicht nur für App-Stores, sondern zum Beispiel auch für Review-Seiten und Online-Händler ein Problem.

Wie Sie das Android-Smartphone kindersicher machen: https://www.schau-hin.info/informieren/medien/hoeren/sicherheit/sicherheit-android.html.

Wie Sie das iOS-Smartphone kindersicher machen: https://www.schau-hin.info/informieren/medien/hoeren/sicherheit/sicherheit-ios.html.

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