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"dadada" kein sicheres Passwort: Kreativität schützt

Trotz vieler Hack-Skandale sind Nutzer nach wie vor sehr unvorsichtig beim Erstellen ihres Passworts, darunter auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Fünf Tipps, wie Sie es besser machen können.

Die beliebtesten Passwörter 2014/SplashData

Hacker haben Mark Zuckerbergs Konten bei Twitter und Pinterest gehackt, da Mark Zuckerberg ein simples "dadada" als Passwort nutzte - und das gleich für mehrere Accounts.

Die amerikanische Firma SplashData eine Liste der 25 schlechtesten Passwörtern veröffentlicht. Hierfür hat sie Daten von 3,3 Millionen geknackten Passwörtern analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass es für die meisten Hacker eine Fingerübung ist, diese Passwörtern zu knacken. Hier die Liste:

  1. 123456
  2. password
  3. 12345
  4. 12345678
  5. qwerty
  6. 123456789
  7. 1234
  8. baseball
  9. dragon
  10. football

Kreativität schützt

Beim Kreieren ihres Passworts sind also die meisten Nutzer nicht sonderlich ideenreich. Dabei schützt Kreativität durchaus, da Hacker so erheblich mehr Aufwand haben, den Zugang zu knacken. Wir empfehlen Ihnen, auch Ihr Kind dafür zu sensibilisieren, wie es ein sicheres Passwort wählt.

5 Tipps fürs sichere Passwort

  • Ein sicheres Passwort sollte keinerlei Bezug zu persönlichen Daten enthalten
  • Es sollte am besten aus einem Mix aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen bestehen.
  • Damit man sich das Passwort gut merken kann, ist es hilfreich, es aus einem Satz abzuleiten: Aus "99 Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont" wird so etwa "99LaiWzH".
  • Dabei ist es notwendig, Passwörter nirgends zu speichern oder in der Onlinekommunikation preiszugeben, nur für jeweils ein Benutzerkonto zu verwenden und häufig zu ändern.
  • Zudem schützen der Einsatz von Antivirensoftware und die Aktivierung von Sicherheitseinstellungen vor Schadprogrammen.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Blogbeitrag.

Persönliche Daten schützen

Wichtig ist, dass Sie mit ihrem Kind über den Datenschutz sprechen und auf mögliche Risiken hinweisen. Hierzu zählen Name, Telefonnummer, Adresse, Geburtsdatum, aber auch Bilder und Videos sowie Passwörter. Generell gilt im Umgang mit persönlichen Daten: Weniger ist mehr. Eltern sollen Kinder darauf hinweisen, welche Datenfallen es gerade bei Onlinegewinnspielen oder in der Onlinekommunikation gibt. Oft werden diese Daten nämlich zu Werbezwecken verwendet oder an Dritte weitergegeben.

Konten gemeinsam einrichten

Am besten richten Sie zusammen mit ihrem Kind eine E-Mail-Adresse, ein Profil bei sozialen Netzwerken oder ein Konto bei einem Messenger ein. Dabei können sie vor der Anmeldung in den Datenschutzhinweisen oder den AGB nachsehen, wofür die Daten verwendet werden. Private Daten gehören nicht in ein solches Profil. Zu empfehlen sind kindgerechte soziale Netzwerke, die leicht zu bedienen und altersgerecht gestaltet sind.

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