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;) Diese Chancen bieten soziale Medien

Manche Eltern verbinden Facebook, WhatsApp & Co. vor allem mit Cybermobbing oder der Dauernutzung durch ihre Kinder, aus Angst etwas zu verpassen. Doch können soziale Medien die Kreativität, Beziehungen und die Identitätsbildung stärken. Wichtig ist, dass Eltern aufmerksam sind, um Risiken für ihre Kinder zu minimieren und Chancen zu nutzen.

Mit sozialen Medien werden Heranwachsende vom Konsumenten zum Produzenten eigener Inhalte. Interessieren sich Eltern dafür, lernen sie viel darüber, was ihr Kind gerade bewegt und können Tipps geben, etwa seine Privatsphäre zu schützen.

Soziale Medien fördern Kreativität

Kinder können durch Texte, Bilder und Fotos die eigenen Gefühle und Gedanken zum Ausdruck bringen. Soziale Medien fördern das dialogisches Schreiben und eine produktive Mediennutzung, wie den Ausdruck eigener Gefühle und Gedanken durch Texte, Bilder oder Fotos. Eine wichtige Rolle bei der schnellen Kommunikation spielen Abkürzungen, Jugend-, Netz- und Bildsprache.

Emojis, bildhafte Darstellungen von Emotionen, Gegenständen, Menschen, Pflanzen und Tieren sind mittlerweile so relevant und präsent, dass sie auch breit diskutiert werden. Mittlerweile gibt es sie auch in verschiedenen Hautfarben und als Regenbogenfamilien. Zudem hat Facebook nach Protesten ein Smiley von „fett“ in „vollgestopft“ geändert.

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Soziale Medien stärken Beziehungen

Es gibt viele positive Aspekte, wenn Kinder sich online vernetzen, und Inhalte teilen. So helfen soziale Netzwerke bei der Beziehungspflege, unterstützen das soziale Lernen und bieten die Möglichkeit, sich darzustellen, auszudrücken, sich auszutauschen und zu informieren. Neben Freundschaften können soziale Medien auch die Bindungen innerhalb von Familien stärken, etwa über eigene Familien-Chats in Messengern und Netzwerken.

Soziale Medien fördern die Identitätsbildung

Heranwachsende können soziale Netzwerke, Blogs und Messenger auch dazu nutzen, sich selbst darstellen und dabei zu testen, was bei anderen ankommt und was nicht. Diese Rückmeldungen von Gleichaltrigen sind für die Identitätsbildung wichtig. Sie vermitteln das Gefühl, zugehörig zu sein. Auch bei ausgefallenen Interessen oder Hobbys findet man online schnell Anhänger, mit denen man sich austauschen kann. Auf der einen Seite winken Popularität und Anerkennung. Doch kann es auch sein, dass negative oder hämische Kommentare folgen, mit denen man umgehen können muss. Auch dabei können Eltern unterstützen, indem sie ihr Kind begleiten, ein offenes Ohr haben und Sicherheitstipps fürs Chatten geben, etwa genau zu überlegen, mit wem man was teilt.

Soziale Medien ermöglichen Engagement und bieten Hilfe

Heranwachsende können in sozialen Medien wichtige Kompetenzen erwerben: etwa Informationen zu sortieren, kritisch zu analysieren und eine eigene Haltung zu entwickeln. Über Facebook & Co. können Jugendliche sich schnell über aktuelle Nachrichten informieren. Aber auch hier sollte man kritisch bleiben und die Quellen genau prüfen, da gerade in soziale Medien Fake News kursieren.

Jugendliche können über soziale Medien auch Anteil nehmen, etwa wenn sie bei schweren Unglücken ihr Beileid ausdrücken oder einen bekannten Verstorbenen betrauern. Sie können sich dort engagieren, indem sie sich an Initiativen, Petitionen oder Spendenaufrufen beteiligen und andere darauf aufmerksam machen. In Hilfeforen wie juuuport.de oder jugend.support können sie sich bei Problemen austauschen und Unterstützung finden.

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