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Digitaler Elternabend: Welche Medienregeln funktionieren wirklich?

Unser Mediencoach Kristin Langer spricht am 24. September um 20 Uhr mit weiteren Experten, Eltern und Kindern, welche Vereinbarungen bezüglich Smarthphone & Co. sinnvoll sind. Seien Sie dabei und stellen Sie Ihre Frage oder teilen Sie Ihre Erfahrung oder teilen Sie diese vorab online mit!

Das Thema Mediennutzung wird in vielen Familien heiß diskutiert: Wie viel Computer ist okay, wann darf es das erste Smartphone sein und welche Games sind altersgerecht? Welche Tabus gelten auch für Eltern? Wo könnten sie lockerer reagieren? Wie lassen sich typische Streitfragen lösen? Und worauf müssen Eltern auf jeden Fall achten? Die Vereinbarungen dazu sind aufwändig und zehren an den Nerven, aber wichtig, denn Kinder brauchen Regeln, auch bei der Mediennutzung, wie Gerline Unverzagt in ihrer Kolumne feststellt.

Kinder diskutieren mit

Die Online-Lernplattform scoyo lädt am 24. September von 20 bis 21 Uhr Mütter und Väter ein, dieses Thema beim 5. Digitalen Elternabend zu diskutieren, der live per Video übertragen wird. Neben Experten wie SCHAU HIN! Mediencoach Kristin Langer bringen Eltern, Medienmacher und Kinder ihre Perspektive ein:

  • Kristin Langer, Mediencoach der Initiative „Schau hin!“, Mutter von einer Tochter
  • Nico Lumma, COO des Next Media Accelerator, Blogger (lumma.de), Kolumnist (Bild.de), Mitbegründer von D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt, Vater von vier Kindern
  • Leopold Banach, Schüler und MedienScout vonTIDE
  • Tobias Albers-Heinemann, Medienpädagoge, Autor (u.a. Das Elternbuch zu Facebook, WhatsApp, YouTube & Co, 2014)
  • Leon Langner und Leopold Banach, Schüler und MedienScouts

Jetzt Fragen stellen

Interessierte können vor und während des Elternabends ihre Fragen stellen, via:

Regeln sollen für alle gelten

Laut einer Umfrage unter 1.014 Kindern zwischen sechs und 14 Jahren akzeptieren diese Regeln zur Mediennutzung am ehesten, wenn sie auch für die Erwachsenen gelten: 75 Prozent der Kinder, deren Eltern sich an Regeln halten, finden Vorschriften für sich selbst „gut“ oder „okay“. Gelten sogar die gleichen Absprachen für alle, sagen dies 89 Prozent der jungen Mediennutzer. Halten sich die Eltern hingegen an keine Vorgaben, schrumpft die Akzeptanz bei den Kindern: 37 Prozent empfinden es in diesem Fall als „blöd“, wenn ihr Medienkonsum reguliert wird. 68 Prozent der befragten Kinder stört es zumindest manchmal, wenn ihre Eltern telefonieren, surfen oder am Computer arbeiten, während sie dabei sind.

Extrathema und Elterntest zur Vorbildwirkung

Weitere Informationen finden Eltern in unserem Extrathema zur Vorbildfunktion und in unserem Elterntest. Dabei finden Eltern nach zehn kurzen Fragen heraus, wie sie selbst Medien nutzen und wie sich dies auf die Medienerziehung ihrer Kinder auswirken kann.

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