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Endspurt im Wahlkampf: Jetzt besonders auf „Fake News“ achten

Wahlkampf ist der Kampf um Aufmerksamkeit. Immer häufiger soll diese durch Fake News erreicht werden. Kinder und Jugendliche begegnen gerade im Netz und in Sozialen Netzwerken den gezielt gestreuten Propaganda-Meldungen. Oft können sie aber noch nicht einschätzen, ob die Nachrichten, die sie online lesen, wahr sind. Daher ist es kurz vor der Bundestagswahl am 24. September besonders wichtig, dass Eltern mit ihren Kindern über „Fake News“ sprechen.

© pixabay
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Viele Jugendliche informieren sich online über Politik: Wichtige Quellen sind Videos auf YouTube, jeder Dritte informiert sich zu aktuellen Nachrichten in sozialen Medien wie Facebook. Laut KIM-Studie 2016 nutzt ein Drittel der Kinder ab dem Schulalter das Internet, um sich über Nachrichten zu informieren, bei den 12- bis 13-Jährigen sind es die Hälfte.

Mehrere Quellen vergleichen

Kinder verstehen oft nicht, wieso andere Menschen sie bewusst in die Irre führen wollen. Nur weil eine Nachricht in sozialen Netzwerken oft geteilt wurde, heißt das aber nicht, dass die Informationen auch wahr sind. Am besten prüfen Eltern mit ihrem Kind gemeinsam anhand eines Beispiels: Ist der Beitrag besonders reißerisch geschrieben, indem er bewusst gegen andere Stimmung macht? Werden stark emotionalisierende oder drastische Bilder verwendet? Gibt es andere Quellen, die Zitate oder Informationen bestätigen? Meist haben schon andere Nutzer den Beitrag als „Fake“ entlarvt und warnen davor. „Es ist gut, wenn Eltern ihr Kind ermutigen, kritisch zu lesen“, sagt Kirsten Langer, Mediencoach bei SCHAU HIN! „Um der Wahrheit auf die Spur zu kommen, hilft es, andere Meldungen zum Thema zu lesen und zu vergleichen.“ Eltern können Kinder zu Nachrichtenportalen wie logo.de führen, die zuverlässig geprüfte Nachrichten veröffentlichen.

Nützliche Links

Ausführliche Tipps zum Thema "Fake News" gibt es hier auf unserer SCHAU HIN!-Webseite. Auf klick-tipps.net gibt es ein Klick-Spezial zur Bundestagswahl, in dem viele Link-Empfehlungen rund um die bevorstehenden Wahlen zu finden sind. Die Webseite „sogehtmedien.de“ von ARD und ZDF bietet neben Hinweisen in Text- und Videoform auch Unterrichtsmaterialien zu "Fake News" für Pädagogen. 

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