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Facebook: Herzen statt liken

Der Like-Button bekommt Nachwuchs: Mit den Emojis "Love", "Haha", "Wow", "Traurig" und "Wütend" haben Nutzer ab sofort mehr Möglichkeiten, auf Beiträge zu reagieren und Facebook damit spezifischere Informationen zu geben.

Viele Nutzer von Facebook wünschten sich einen No linkhandler TypoScript configuration found for key tx_news_news.., etwa um angemessen auf schlimme Nachrichten zu reagieren. Diesen gibt es nicht, da man damit auch Beiträge als solche und damit deren Absender negativ abstrafen könnte, wie etwa bei Youtube. Dies würde aus Sicht von Facebook zu Cybermobbing einladen.

Doch hat Facebook nun ab sofort weltweit fünf weitere Reaktionen auf Beiträge freigeschalten: die Emojis "Love", "Haha", "Wow", "Traurig" und "Wütend". Diese können Nutzer auswählen, wenn sie unter einem Beitrag mit der Maus über "Gefällt mir" fahren. In der mobilen Ansicht erscheinen die Emojis nach Klick auf diesen Button.

Die Entwicklung geht auf eine Analyse der Antworten unter den Facebook-Beiträgen zurück. Diese Antworten wurden kategorisiert, so fielen all die Hahas, LOLs und OMGs in die Kategorie "Lachen". Auch Emojis und animierte Gifs wurden klassifiziert. So sei man auf insgesamt sechs Kategorien gekommen. Auch Soziologen hätten das Facebook-Team dabei beraten. Die Emojis wurden bereits in bestimmten Ländern getestet.

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Noch mehr Daten für Facebook

Der Like-Button ermöglicht Facebook, Nutzer und deren Verhalten genauer zu analysieren. Mit den weiteren Buttons kann Facebook so nun mehr und vor allem genauere Daten erheben und daraus spezifischere Nutzerprofile erstellen, die auch für Werbekunden interessant sind. Es gilt daher genau zu überlegen, was man auch über "Likes" Facebook über sich mitteilt. So kann man "Freunden" seine Empfindungen auch alternativ über persönliche Nachrichten oder im direkten Gespräch mitteilen.

 

 

 

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