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Filmfieber zu Berlinale und Oscars

© kali9 / iStockphoto
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Die Oscars stehen vor der Tür und versprechen eine glanzvolle Verleihung am 26. Februar mit großer medialer Aufmerksamkeit. Während für Kinder und Jugendliche bei den Oscars meist nur die Animationsfilme interessant sind, hat die momentan in Berlin stattfindende Berlinale für die junge Generation mehr zu bieten. Unter „Generation – Filmprogramm für junge Kinogänger“ finden sich Produktionen aus der ganzen Welt, aus Sicht junger Protagonisten, die die Erfahrungswelt von Kindern und Jugendlichen wiederspiegeln und so viel Identifikationspotential für die junge Zielgruppe bieten. Die Filmfestspiele „Berlinale“ in Berlin laufen noch bis zum 19. Februar.
Kinder und Jugendliche sind dann spätestens im Sommer wieder in Sachen Jury gefragt, wenn es um die Verleihung des goldenen Spatz geht. Bewerbungsfrist ist übrigens noch bis zum 3. März.
Junge Cineasten sowie Filmemacher und -macherinnen werden durch den Deutschen Jugendfilmpreis begeistert und gefördert. Dieser erhält vom 23. - 25. Juni in Mainz auf dem Bundesfestival Film seine gebührende Bühne. Das diesjährige Sonderthema inspiriert und lässt erschauern: "Von Menschen und Monstern".

 

 

Die schönsten Filme für die ganze Familie

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1.    Altersempfehlungen beachten

Die Altersfreigaben der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) sind im Kino deutlich angebracht und auch verbindlich, sagen jedoch nichts über die Qualität und Eignung aus, sondern nur ob dieser Film beeinträchtigende Szenen enthält. Altersempfehlungen bieten Portale wie kinofenster.de, kinderfilmwelt.de, flimmo.de für Kinder und top-videonews.de für Jugendliche. Besonders zu empfehlen sind Filme, die das Prädikat „wertvoll“ oder „besonders wertvoll“ von der Jury der Deutschen Film- und Medienbewertung (fbw-filmbewertung.com) erhalten haben.

2.    Filme gut auswählen

Wie beim Fernsehen, gilt auch für das Kino: Für jüngere Kinder eignen sich einfache Geschichten aus der Perspektive Gleichaltriger, bei denen sich spannende und entspannende Szenen abwechseln, positiv enden und nicht zu lange sind, um nicht zu überfordern. Sind sich Eltern unsicher, können sie den Kinoabend nach Hause verlegen und den Film in zwei Teilen anschauen.

3.    Kinder begleiten

Laut Jugendschutzgesetz dürfen Kinder unter sechs Jahren ohne Begleitung nicht ins Kino. Die „Parental Guidance“-Regelung erlaubt Eltern, mit Kindern ab sechs Jahren in Kinofilme zu gehen, die ab zwölf Jahren freigegeben sind. Dies erfordert, dass Eltern sich gründlich über den Film informieren.
Kinder zwischen sechs und 13 Jahren dürfen allein einen Kinofilm ansehen bei Vorstellungsende bis 20 Uhr. Gerade bei jüngeren Kindern bis neun Jahren sollten Eltern dennoch lieber dabei sein und auch bei älteren Kindern auf passende Filme und Kinozeiten achten. So muss der Film für Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren um 22 Uhr zu Ende sein.

4.    Kinder beruhigen

Bei aufregenden Situationen ist es normal, wenn Kinder unruhig auf dem Sitz hin und her rutschen oder laut das Geschehen kommentieren. Manchmal hilft es, wenn Eltern ihr Kind auf den Schoß nehmen oder Kinder sich die Augen zuhalten. Im Notfall kann man das Kino verlassen und sich ein passendes Ende überlegen.

5.    Anregungen bieten

Wichtig ist, dass sich Eltern bei jüngeren Kindern Zeit für den gemeinsamen Ausklang nehmen. Denn Filme werfen bei Kindern viele Fragen auf. Diese können Eltern gemeinsam erörtern, indem sie die Figuren in Erinnerung rufen, die Handlung nacherzählen lassen und entscheidende Momente diskutieren. Hat der Filme bestimmte Themen angeregt, können Eltern passende Bücher, einen Besuch im Museum oder Zoo anbieten. Um die angeregte Fantasie kreativ auszuleben, können Familien Szenen nachspielen, nachmalen, nachdrehen oder ein Daumenkino basteln.


Weitere Informationen und Filmtipps finden Eltern im Bereich „TV & Film“ sowie bei visionkino.de, wo es einen Leitfaden für Eltern gibt.

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