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„Fortnite“-Begeisterung: Ballerspiel für Jüngere nicht geeignet

Es ist eines der derzeit beliebtesten Spiele überhaupt: Millionen Menschen zocken weltweit „Fortnite: Battle Royale“. In dem kostenlosen Onlinespiel im Cartoon-Stil geht es darum, von 100 Mitspielern als letzter am Leben zu bleiben. Unter Kindern und Jugendlichen ist Fortnite derzeit Trend. Vor allem für Jüngere ist Fortnite nicht geeignet.

Junge und Mädchen sitzen mit Tablet und Laptop auf der Couch
© Pexels

Besondere Aufmerksamkeit bekommt das Spiel derzeit, weil demnächst auch Versionen für mobile Geräte verfügbar sind. Seit kurzem können sich Spieler für die Testphase bewerben. "Die Verfügbarkeit des Spiels auf Smartphone und Tablet bringt neue Herausforderungen mit sich", meint SCHAU HIN!-Mediencoach Iren Schulz. "Wenn Kinder und Jugendliche jetzt auch unterwegs 'Fortnite' spielen, ist es wichtig, dass Eltern sich selbst ein Bild machen und Sicherheitseinstellungen sowie Nutzungszeiten im Blick behalten."

Viele Eltern sind besorgt

Das kostenpflichtige Spiel "Fortnite" ist von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ab 12 Jahren freigegeben. Die kostenlose Onlinespielerweiterung "Battle Royale", die jetzt auch als App verfügbar ist, wurde jedoch nicht geprüft. Obwohl der Onlineableger in der Gewaltdarstellung nicht vom getesteten Konsolen- und PC-Spiel abweicht, löst die Begeisterung unter Kindern und Jugendlichen für "Fortnite: Battle Royale" bei vielen Eltern Sorgen aus: Das Schießen auf Mitspieler ist ein zentraler Bestandteil des Spiels. Es werden besonders für jüngere Kinder ungeeignete Inhalte gezeigt. Wenn Jüngere Interesse an dem Spiel zeigen, empfiehlt es sich, gemeinsam nach Alternativen zu suchen. Mit älteren Kindern sollten Eltern "Fortnite" zu Beginn gemeinsam spielen, um einen Eindruck von dem Spiel, aber auch der Reaktion ihres Kindes zu bekommen.

Der Umgang mit Spieletrends wie Fortnite ist für Eltern oft nicht leicht. SCHAU HIN! hat Tipps zusammengefasst, wie ein guter Umgang gelingen kann.

Eine pädagogische Einschätzung von "Fortnite: Battle Royale" finden Eltern auf der Seite des Spieleratgebers NRW.

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