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Gute Familien-Vorsätze: Ein besserer Umgang mit Medien

Das neue Jahr ist noch jung, die Nachwirkungen der Silvester-Nacht verarbeitet. Viele haben gute Vorsätze gefasst. Für sich, aber auch die Familie. SCHAU HIN! hat vier Vorschläge, wie Eltern mit ihren Kindern einen besseren Umgang mit Medien umsetzen können. Kommunikation ist dabei oberste Priorität.

© Pixabay

1. Sich selbst hinterfragen

Eltern können mit ihrer eigenen Mediennutzung ein gutes Vorbild für das Kind sein. Sinnvoll ist, sich auch selbst kritisch zu hinterfragen: Wie oft nutze ich welche Medien? Checke ich alle paar Minuten meine Benachrichtigungen? Und wenn ja - ist das notwendig? Anhaltspunkte, um die eigene Mediennutzung zu reflektieren, bietet unser Elterntest. Auch ein gemeinsamer medienfreier Tag in der Woche oder ein gemeinsames Medienfasten können helfen.

2. Mitmachen!

Viele Kinder und Jugendliche spielen gern digitale Spiele. Eltern haben nicht immer Ahnung davon, was in welchen Games eigentlich verlangt wird. Ein guter Ansatz ist deshalb, einfach mal mitzuspielen. Eltern können sich von Kindern die digitalen Welten erklären lassen. Das hat zwei Vorteile: Zum einen ist es gut möglich, dass sie selbst Freude an Spielen wie zum Beispiel dem populären Minecraft entwickeln. Zum anderen nehmen Kinder die Aussagen von Eltern zu einem Thema ernster, wenn sie merken, dass die Eltern Ahnung von der Marterie haben. Hier erfahren Sie viel Wissenswertes über Digitale Spiele.

3. Aufklären, um Risiken zu mindern.

Eine Sensibilisierung der Kinder ist angesichts de vielen Möglichkeiten im Internet wichtig. Eltern können ihr Kind über Kontaktrisiken und die Gefahren beim Veröffentlichen privater Daten und Bilder aufklären, sich gesprächsbereit zeigen und vereinbaren, dass es sich bei Problemen an sie wendet, ohne Verbote fürchten zu müssen. Empfehlenswert ist, dass Eltern sich Zeit nehmen, um Geräte sicher einzurichten, auf altersgerechte Angebote achten und mit ihrem Kind Regeln für die Online-Kommunikation über Chats, Online-Games bis hin zu Videoplattformen festlegen. Gemeinsam mit ihrem Kind können sie Sicherheitseinstellungen bei den genutzten Diensten aktivieren.

4. Vereinbarungen treffen.

Wenn Kinder Medien erstmal je nach Laune nutzen, ist es schwierig, später noch Regeln einzuführen. Zu spät ist es aber nie - zum Jahresstart empfiehlt es sich, die Mediennutzungsdauer zu besprechen. Das gilt auch fürs Internet. Wichtig ist, dass Eltern mit ihrem Kind über Risiken beim Surfen reden und gemeinsam vereinbaren, welche Angebote im Netz es wie lange und wie oft nutzen darf. Diese Regeln können auch schriftlich festgehalten werden. Gute Tools dafür finden Eltern bei www.surfen-ohne-risiko.net/netzregeln und www.mediennutzungsvertrag.de.

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