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Fernsehen übers Internet – aber sicher!

Das Fernsehen übers Internet wird gerade bei Jugendlichen immer beliebter, wie auch die aktuelle ARD-/ZDF-Onlinestudie zeigt. Über immer mehr Anbieter können sich Nutzer Sendungen, Serien und Filme per Mausklick anschauen. Damit Kinder nur das sehen, was auch zu ihrem Alter passt, ist es wichtig, dass Eltern die Accounts kindersicher einrichten, Altersfreigaben beachten und mit ihrem Kind Sicherheitsregeln vereinbaren.

Vater mit Kind vor Tablet
© Andy Dean Photography / Shutterstock

Über das Internet können auch Kinder und Jugendliche eine schier endlose Auswahl an Serien und Filme nutzen. Hierzu zählen Online-Videotheken, die Videos einzeln im Abonnement „on demand“, also bei Bedarf, als Stream anbieten, Cloud-Dienste, um Filme online zu speichern und abzurufen, andere Videoplattformen wie YouTube, Tauschbörsen sowie die Mediatheken der Fernsehsender. Viele Angebote sind wegen ihres unzureichenden Jugendschutzes umstritten. Wir raten Eltern daher, sich genau über die Angebote zu informieren und dabei zu prüfen, ob diese auch Einstellungen für den Jugendschutz beinhalten.

Technische Sperren und klare Regeln

Beim Filmschauen im Netz brauchen Kinder und Jugendliche eine besonders aktive Begleitung durch ihre Eltern und gerade zu Beginn ein gesichertes Umfeld. Eltern sollten genau prüfen, welche Inhalte sich ihre Kinder über welche Anbieter ansehen und sich mit den technischen Maßnahmen zum Jugendschutz vertraut machen. Meist können sie den Zugang zu Inhalten ab einer bestimmten Altersfreigabe über eine Jugendschutz-PIN sperren. Da die Bedienung je nach Anbieter variiert, ist ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen ratsam. Bei Browsern empfiehlt sich die Voreinstellung geschützter Surfräume. Bei mobilen Geräten wie Tablets eignet sich eine Jugendschutz-App wie „Meine-Startseite“, die den Zugang zu bestimmten Inhalten sperrt.

Solch technische Sperren ersetzen jedoch nicht die aktive Begleitung der Kinder beim digitalen Fernsehen und klare Regeln, um nicht nur die Inhalte, sondern auch die Medienzeiten je nach Alter einzugrenzen. Während Kinder bis fünf Jahren nicht länger als eine halbe Stunde und Kinder bis neun Jahren bis zu einer Stunde täglich vor dem Bildschirm verbringen, bietet sich für Kinder ab 10 Jahren ein Wochenkontingent an, das in etwa dem Alter des Kindes in Stunden entsprechen kann.

Streamingdienste, Youtube und Jugendschutz

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