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Jeder Fünfte nutzt Jugendschutz

Eine Umfrage im Auftrag von Intel Security zeigt: Die digitale Welt verursacht bei Eltern Ängste und resultiert in der Kontrolle ihrer Kinder. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Denn Eltern klären ihre Kinder auch vermehrt über Sicherheitsrisiken auf.

© DrobotDean / Fotolia
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Im Auftrag von Intel Security befragte OnePoll im September 2016 international über 9.800 Erwachsene, davon 1.000 in Deutschland, die täglich mobile vernetzte Geräte verwenden. Dies sind die Ergebnisse: 

Digitale Welt verursacht Ängste 

Die Umfrage zeigt, dass Eltern sich viele Sorgen um mögliche Risiken durch die Internetnutzung und den digitalen Lebensstil ihrer Kinder machen. 31 Prozent der deutschen Befragten lassen ihre Kinder internetfähige Geräte nur in ihrer Gegenwart benutzen, 22 Prozent verwenden Jugendschutz-Software um ihre Kinder zu kontrollieren.

65 Prozent der befragten Eltern machen sich zudem Sorgen, dass ihre Kinder mit Straftätern über das Internet in Kontakt kommen.

Kontrolle von Bildschirmen und Smartphonezeiten 

Durch Smartphones und Tablets haben sich die allabendlichen Rituale in vielen Familien geändert. Laut Umfrage untersagen 14 Prozent der deutschen Eltern es ihren Kindern internetfähige Geräte mit ins Bett oder Zimmer zu nehmen. 22 Prozent der Befragten haben schon mit ihren Kindern darüber gestritten, ob sie diese Geräte im Bett nutzen dürfen.

Doch nicht nur die Zeit im Internet, auch die vorm Bildschirm macht vielen Eltern Sorgen. Gerne kontrollieren sie daher die Bildschirmzeit. 46 Prozent der Deutschen erlauben ihren Kindern laut Umfrage nur ein bis zwei Stunden und 29 Prozent sogar nur weniger als eine Stunde am Tag mit digitalen Geräten. Andererseits wurden aber auch bereits 32 Prozent der befragten Eltern schon einmal von ihren Kindern aufgefordert während der Familienzeit mobile Geräte auszuschalten. 

Eltern klären ihre Kinder über Sicherheitsrisiken auf

Doch die elterliche Kontrolle hat natürlich auch ihre Grenzen: 23 Prozent der befragten Eltern haben ihre Kinder bereits beim Surfen auf prekären Internetseiten erwischt. Gut, dass Eltern ihre Grenzen diesbezüglich erkannt haben und zu ca. 85 Prozent ihre Kinder über potenzielle Gefahren im Internet aufgeklärt haben. 

 Übrigens: Tipps für kindgerechtes Surfen finden Sie hier

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