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Jugendvideopreis 2016 gestartet

Bis 15. Januar 2016 können sich Nachwuchsfilmer unter 26 Jahren für den Deutschen Jugendvideopreis bewerben. Ausgezeichnet werden die besten Filme aus vier Altersgruppen mit insgesamt 13.000 Euro.

„Ich glaub', es hackt!“ sagt man und meint „Es reicht jetzt!“. Aber viel vehementer markiert der Spruch doch eine Grenze, die überschritten, ein Tabu, das gebrochen worden ist. Wo setzen junge Menschen ihre Grenzen, was stinkt ihnen und was sind dabei ihre Wertmaßstäbe?

Filme zu diesen Fragen stehen im Mittelpunkt des Jahresthemas des Deutschen Jugendvideopreises. Doch nicht nur im Wahnsinn des Real Life, auch in den virtuellen Welten wird gehackt: Welchen Stellenwert haben persönliche Daten in unserer digitalen Welt? Verlieren wir die Kontrolle über unser Leben, oder ist das alles nur halb so wild? Gefragt sind hier filmische Umsetzungen über Datenklau, Überwachung oder Privatsphäre in einer vernetzten Welt.

Bei den eingereichten Filmproduktionen sind Genre und Technik zweitrangig: Entscheidend ist eine gut erzählte Story und eine interessante Ästhetik. So sind beispielsweise Experimente mit Smartphones und Tablets ebenso möglich wie computergenerierte Animationsfilme, Videoclips oder längere Spielfilme.

Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und veranstaltet vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF). Die Teilnahme-Infos gibt es auf jugendvideopreis.de. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2016. 

Bundesfestival Video

Die besten Einreichungen werden einem großen Publikum auf dem Bundesfestival Video 2016 vom 17. - 19. Juni 2016 in Mainz vorgestellt. Jährlich beteiligen sich über 6000 Filmschaffende: medienpädagogische Projekte, ambitionierte Videomacher, Filmstudenten und You-Tuber. Für viele Preisträger war der Bundeswettbewerb bereits ein wichtiger Schritt in den Profibereich – so etwa für die Regisseurin Julia von Heinz, den Filmemacher Axel Ranisch oder den Schauspieler Florian Lucas.

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