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Klares Zeichen gegen Cybermobbing

Zum Abschluss des YouTube-Wettbewerbs "361 Grad Respekt" hat sich Bundesjugendministerin Manuela Schwesig mit Teilnehmern sowie YouTubern getroffen, um mit ihnen über Cybermobbing zu diskutieren.

Manuela Schwesig mit Teilnehmenden des Wettbewerbs (FSM/Thomas Imo/photothek)

In dem Videowettbewerb zum Motto "Was macht Dich stark gegen Cybermobbing?" haben Jugendliche alleine, in Gruppen oder in Videocamps Clips produziert, in denen sie diskriminierendem und beleidigendem Verhalten Freundschaft, Selbstbewusstsein und Respekt entgegensetzten. Jugendliche aus Berlin und Gera präsentierten eine Auswahl auf der Veranstaltung und diskutierten das Thema mit der Ministerin und YouTube-Stars wie LeFloid und daaruum dazu, die zum Wettbewerb aufgerufen haben.

"Ich freue mich, mit wieviel Engagement und Kreativität die Jugendlichen mit ihren Videos gegen Cybermobbing Farbe bekennen. Im Internet gibt es viel Ausgrenzung und Beleidigungen, auch Diskriminierung und Hass. Gerade, weil sich viele hinter dem Schutz der Anonymität verstecken. Die Jugendlichen setzten ein klares Zeichen: Nein zu Cybermobbing", würdigte Schwesig das Engagement.

Junge Menschen sollen Aufklärung selbst in die Hand nehmen

Nach der aktuellen JIM-Studie haben über ein Drittel der Surfer zwischen zwölf und 19 Jahren schon erlebt, wie jemand aus dem eigenen Bekanntenkreis in sozialen Medien gemobbt wurde. Manuela Schwesig betonte, wie wichtig Beratung und Aufklärung im Internet sind: "In unserem Zentrum für Kinderschutz im Internet, dem I-KiZ, arbeiten wir daran, den Zugang zu Rat- und Hilfeangeboten zu verbessern. Besonders gut funktioniert Aufklärung aber dann, wenn junge Menschen sie selbst in die Hand nehmen. Denn Jugendliche wissen oft am besten, wie sie Gleichaltrige ansprechen können."

Dafür wird es ab Anfang Juni 2015 unter dem Dach des Zentrums für Kinderschutz im Internet das Angebot Jugend.Support geben. Hier finden Jugendliche Informationen zu schwierigen Situationen im Internet und können bei Gleichaltrigen Rat suchen.

Weitere Infos finden Sie in unserem Extrathema Cybermobbing.

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