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Lange Wochenenden: Medien kreativ nutzen - und auch abschalten

Der 1. Mai, Himmelfahrt und Pfingsten – die langen Wochenenden bieten viel Zeit, die Familien gemeinsam gestalten können. Dabei können auch Medien eine Rolle spielen. Diese müssen nicht immer nur passiv genutzt werden. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ gibt Tipps, wie Eltern und Kinder sie gemeinsam und kreativ einsetzen können.

© Pexels/John-Mark Smith

„Je aktiver und interaktiver Kinder Medien nutzen, desto höher ist der Mehrwert. Die Medienkompetenz wird dann vielfältig gefördert“, sagt SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. „Anstatt die Kinder allein zu lassen, kann die ganze Familie gemeinsame Medienmomente schaffen.“ Die naheliegende Möglichkeit ist, gemeinsam Filme zu sehen und sich darüber auszutauschen. Oder gemeinsam ein Video- oder Computerspiel auszuprobieren und als Wettbewerb zu erleben. „Ganz nebenbei kann man so die Faszination der Kinder für mediale Freizeitgestaltung besser nachvollziehen. Und sich einschalten, wenn Probleme auftauchen oder unangemessene Inhalte die Mädchen und Jungen verunsichern.“

Eigene Inhalte produzieren

Es geht aber auch noch aktiver: „Mit kreativer Mediennutzung fördern Sie die Fantasie Ihres Kindes. Medien bieten schöne Anlässe zum gemeinsamen Nachspielen und Weiterspinnen.“ Smartphones und Tablets sind heute kleine Aufnahmestudios, mit denen sich Clips und Filme in Eigenregie gestalten lassen. Die Kameras der modernen Geräte erlauben in der Regel gute Videoaufnahmen, verschiedene Apps bieten Filter und die Möglichkeit, die Aufnahmen zu beschriften oder künstlerisch aufzuwerten. Aus Alltagsszenen werden so schnell abstrakte Meisterwerke. Wichtig: Über Datenschutz reden – die produzierten Filme sind ein guter Anlass, zu erklären, warum Inhalte nicht unbedacht überall hochgeladen werden sollten.

Auch mal abschalten

Kreative Mediennutzung ist das eine – die Urlaubszeit eignet sich aber auch besonders gut dafür, Smartphone und Tablet zwischendurch einfach in der Schublade zu lassen. Die Fotos mit den Urlaubshighlights muss man nicht unbedingt gleich vor Ort bearbeiten und zusammenstellen. Das macht zu Hause mit der Familie ebenso viel Spaß und ist eine gute Gelegenheit, um gemeinsam Urlaubserinnerungen aufzufrischen. „Grundsätzlich ist es sinnvoll, dass auch in Freizeitphasen Regeln für die Mediennutzung vereinbart und die Geräte nicht zu Babysittern werden“, so Mediencoach Langer.

Viele Beispiele zur kreativen Mediennutzung – von einem Hörmemory bis zu Online-Kursen für Programmieranfänger finden sich auf der Seite www.schau-hin.info. Tolle gemeinsame #medienmomente können Eltern mit SCHAU HIN! teilen: social.schau-hin.info. Viele kinderfreundliche Kreativ-Apps sind beim Deutschen Jugendinstitut zu finden. Das Kreativ-Tool von surfen-ohne-risiko.net liefert ebenfalls viele Tipps.

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