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Nicht nur zu Ostern: Altersfreigabe bei Mediengeschenken beachten

Zu Ostern wünschen sich viele Kinder nicht nur Süßigkeiten, sondern auch digitale Geschenke wie Computerspiele oder DVDs. SCHAU HIN! gibt Tipps, welche Geschenke für welches Alter am besten geeignet sind und empfiehlt diese gemeinsam auszuprobieren.

© mediaphotos / iStock

Handys, Spielkonsolen oder andere digitale Geräte sollten für Kinder bis sechs Jahren noch keine Rolle spielen und gehören deshalb nicht ins Osternest. Brettspiele, Bücher, Hörspiele oder altersgerechte Filme bis 45 Minuten sind in diesem Alter die richtige Geschenkidee. Für Kinder ab sieben Jahren, die schon gut lesen und schreiben können, eignen sich auch digitale Spiele für Computer und Konsolen, die Eltern und Kinder gemeinsam spielen können.

Alterskennzeichnung bei Filmen und Games beachten

Bei der Auswahl von kindgerechten Filmen oder Computerspielen ist die Altersfreigabe ein wichtiges Kriterium. So kann realistisch dargestellte Gewalt vor allem jüngere Kinder schnell überfordern und ist für sie generell ungeeignet. Wünschen sich Kinder Filme oder Spiele, die nicht für ihr Alter geeignet sind, ist es wichtig, dass Eltern dies begründen und gemeinsam nach Alternativen suchen. Auch andere Verwandte oder Bekannte, die Kindern etwas schenken möchten, sollten auf die Altersfreigaben achten. Diese sind auf den Verpackungen der Produkte sowie bei bekannten Online-Shops und -Videotheken zu finden. Rechtlich verbindliche Hinweise bieten die Freiwillige Selbstkontrolle Filmwirtschaft (FSK) bei Filmen und die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) bei Videospielen. Die Alterskennzeichnung bietet jedoch nur eine erste Orientierung und sagt wenig über die Qualität des Inhalts und Eignung für den Nutzer aus.

Medienzeiten auch an freien Tagen im Blick behalten

Auch wenn Kinder und Jugendliche über Ostern viel freie Zeit haben, ist es ratsam diese nicht nur vor dem Bildschirm zu verbringen. Bei jüngeren Kindern bis etwa zehn Jahren empfiehlt es sich, für dafür eine feste Zeit pro Tag bis zu einer Stunde zu vereinbaren. Mit älteren Kindern können Eltern auch ein Kontingent pro Woche von etwa neun Stunden festlegen, das sie sich zunehmend selbst einteilen. So kann eine Spielsession auch einmal länger dauern, wenn das Kind in den nächsten Tagen eine Pause einlegt. Gerade zu den Feiertagen können Eltern Alternativen anbieten, wie das gemeinsame Spielen, Basteln, Lesen oder ein Familienausflug.

Weitere Informationen

SCHAU HIN! bietet Fernsehtipps und Spieletipps, eine Übersicht zu weiteren interessanten medienpädagogischen Initiativen und gibt die Erläuterungen zu den Altersfreigaben bei Filmen und den Altersfreigaben bei Games wieder. 

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