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Nintendo: Hacker manipulieren Mario-Spiele

Hacker haben einen Weg gefunden, auf der erfolgreichen Nintendo-Konsole Switch das Spiel "Super Mario Odyssey" zu beeinflussen. Im Ballon-Modus des Spiels tauchen auf den Ballons statt unschuldiger Avatare der Spieler explizite Sexualdarstellungen auf. Der japanische Konzern sperrt die Konsolen der Verursacher, wie SCHAU HIN! auf Nachfrage erfuhr.

Eine rote "Super Mario"-Mütze liegt auf dem nassen Boden
©Wells Baum/unsplash

Eigentlich ist "Super Mario Odyssey" ab sechs Jahren freigegeben - die Inhalte, die einigen Spielern im Online-Modus auffielen, sind aber definitiv nicht geeignet für jüngere Spieler. Auf Ballons, die in dem Modus auftauchen, sind normalerweise die Profilbilder der Spieler zu sehen. Nintendo hat den Nutzern dabei eigentlich wenig Handlungsspielraum zugestanden - es sind nur comicartige Figuren auswählbar. Hacker haben es jedoch geschafft, das Spiel so zu manipulieren, dass Porno-Bilder auftauchen, wenn gegen sie gespielt wird. Nintendo erklärt dazu:

„Einige wenige Nintendo Switch-Besitzer haben ihre Konsolen manipuliert, um in gewissen Online-Spielen ungeeignete oder unautorisierte Inhalte darzustellen. Nintendo strebt immer danach, allen Konsumenten eine positive Spielerfahrung zu bieten. Dazu gehört, dass wir die Sicherheit unserer Produkte ständig überprüfen und mögliche Beeinträchtigungen durch rasches und entschlossenes Handeln beseitigen. Aus diesem Grund werden manipulierte Nintendo Switch-Konsolen gesperrt.”

Mehr über die Nintendo Switch und die Sicherheitseinstellungen der Konsole erfahren Sie hier.

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