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Rückrufaktion für E-Mails

Nach langer Testphase bietet Google für sein E-Mail-Programm Gmail eine Rückrufaktion für Mails. Nutzer haben dazu bis zu 30 Sekunden Zeit.

© Dron / Fotolia

Wer kennt das nicht: Eben hat man noch auf "Senden" geklickt und dann fällt einem ein: Die Mail war noch gar nicht fertig oder so wollte man sie lieber nicht abschicken. Zu spät. Zumidest bisher.

Denn Google hat nun nach sechsjähriger Beta-Phase auch offiziell die Rückholfunktion für Mails seines Dienstes Gmail eingeführt. Bis zu 30 Sekunden nach dem Klick auf den Sendenbutton kann es sich der Gmail-Nutzer noch einmal anders überlegen und die Mail zum nochmaligen Bearbeiten, zum Ändern des Adresskopfs oder zum endgültigen Löschen zurückzuholen.

Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Verzögerung des E-Mailversands. Der Gmail-Nutzer kann in den Einstellungen auf "E-Mail zurückrufen" klicken und dann zwischen fünf, zehn, 20 oder 30 Sekunden wählen. Erst nach Ablauf dieser Zeit wird die Mail tatsächlich zum Empfänger geschickt.

Nachdenken vorm Abschicken

Doch auch andere Nutzer können diesen Dienst nutzen, indem sie sich die Zeit nehmen vor dem Absenden noch einmal auf den Inhalt zu schauen. Die Zeit können sie sogar selbst messen. Das können Eltern auch ihrem Kind vermitteln: Nachdenken vorm Absenden oder Posten. Denn was ersteinmal in der weltweiten Welt landet, ist dann wirklich nicht mehr zurückzuholen. Das gilt gerade auch fürs Chatten und den Umgang mit Instant Messengern oder mobilen Messengern.

Folgende Fragen helfen dabei:

  • Stimmen Name und Adressat?
  • Sind Rechtschreibfehler im Text?
  • Wollte ich einen Anhang mitschicken?
  • Ist dieser korrekt?
  • Funktionieren die Links?
  • Ist die E-Mail freundlich verfasst?
  • Würde ich mich darüber freuen?

Diese Übungen von Internet ABC helfen spielerisch dabei, E-Mails und Newsletter sorgsam zu nutzen.

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