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SCHAU HIN!

SCHAU HIN! startet neuen TV-Spot im Ersten und im ZDF

Der Medienratgeber für Familien hat einen neuen TV-Spot produziert. Dieser ist ab sofort im Ersten und im ZDF zu sehen und thematisiert die Mediennutzung von Kindern mit Augenzwinkern statt Alarmismus.

Im Spot rennt ein athletischer „Lifeguard“ in „Baywatch“-Optik durch Hamburg. Seine Mission: Kinder vor dem Übel der Medienwelt zu retten, indem er ihnen Smartphone, Tablet oder TV-Fernbedienung aus der Hand reißt. Dass dies nicht die Lösung sein kann, zeigen die Abschlussszenen, in denen Eltern ihr Kind bei der Mediennutzung begleiten. Dazu rät die Stimme aus dem Off: „Dein Kind braucht keinen Superhelden, wenn Du hinschaust. SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“.

Der Spot nutzt den humorvollen Bezug auf Medienhelden und verzichtet bewusst auf den erhobenen Zeigefinger. Nach dem Motto „Verstehen ist besser als verbieten“ fordert er Eltern auf, ihr Kind von Anfang an durch die Medienwelt zu begleiten, ebenso wie beim Fahrradfahren.

Der TV-Spot wird zunächst in der Version „Smartphone“ ausgestrahlt. Ab Januar 2016 folgen dann parallel die beiden weiteren Versionen „Tablet“ und „TV“.

Interview mit dem Darsteller

Bitte stell dich kurz vor.

Mein Name ist Muwala-Paulo Lando und ich bin am 02.04.1991 in Luanda, Angola geboren. Auf Grund des dort herrschenden Bürgerkrieges ist meine Familie nach Deutschland geflohen. Meine Mutter ist deutscher Herkunft, mein Vater afrikanischer, jedoch kenne ich ihn kaum. In Berlin wuchs ich dann auf, darum nenne ich es meine Heimat. Ich bin 13 Jahre lang auf eine Sportschule gegangen, ebenso lang war ich Hochleistungssportler im Kunstturnen. Nach meiner sportlichen Laufbahn fing ich an in den Niederlanden zu studieren. Schnell merkte ich, dass mir die Bewegung fehlte. Ich brach das Studium ab und begann eine zeitgenössische Tanzausbildung in Hamburg an der Contemporary Dance School of Hamburg.

Was hast du gedacht, als du von der eher ungewöhnlichen Idee gehört hast?

„Warum ein Lifeguard?“ habe ich mich als erstes gefragt. Doch dann verstand ich, dass ich eine Heldenfigur darstelle und freundete mich damit an. Die Idee als solches sprach mich von Anfang an an. Ich dachte, dass das mal wieder eine coole Idee sei.

Wie lief der actionreiche Dreh?

Der Dreh fing am frühen Morgen an. Es herrschten kalte Temperaturen, was für mich ein relativ relevanter Faktor war, da ich barfuß drehte. Zwar war es auf Grund der Witterungsbedingungen anfänglich noch sehr schwer spektakuläre Highlights dynamisch und spielerisch wirken zu lassen,

Doch machte es mir Spaß, meine Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können, indem ich akrobatische Sprünge, Stunts und Parkour-Elemente einbringen durfte. Mit der Zeit wurde das Wetter dann auch immer sonniger und angenehmer zum Arbeiten. Zum zweiten Drittel des Drehtages hin war der Boden wunderbar auf Raumtemperatur aufgewärmt, so war es mir ein Vergnügen halb nackt in der Hamburger HafenCity rumzulaufen, zu hüpfen und zu sprinten.

Was denkst du, was brauchen Kinder um gut mit Medien aufzuwachsen?

Es ist aus meiner Sicht wichtig, darauf hinzuweisen. Eltern sind mit so vielen Dingen beschäftigt, dass sie bei manchen auch Support brauchen. Deswegen ist es gut, dass SCHAU HIN! Eltern aufklärt, zumal sich die Medienwelt ja ständig verändert und Kinder immer früher und auch intensiver mit Medien großwerden. Heute hat jeder ein Smartphone, ja sogar Sechsjährige, ich habe schon ein zweijähriges Kind gesehen, das mit dem Handy seiner Mutter bestens klar kam.

In der heutigen Zeit ist es auch kaum möglich auf Medien zu verzichten, ohne den Anschluss zu verlieren. Wichtig ist jedoch, wie man diese nutzt. Klären Eltern darüber ihr Kind auf und bleiben dazu im Gespräch, können sie entpannt sein und brauchen bestimmt keinen Superhelden.

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