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Servicestopp für Windows XP – Tipps für den Umstieg

Microsoft hat den Support für das Betriebssystem Windows XP eingestellt. SCHAU HIN! empfiehlt einen Umstieg auf neuere Versionen oder andere Betriebssysteme und fasst Hinweise dazu zusammen.

Wenn Microsoft keine Updates mehr für die Sicherheitsprogramme bei Windows XP anbietet, können Rechner leichter von Viren oder Hackerangriffen befallen werden. Deshalb ist ein Umstieg auf ein neueres, geschütztes Betriebssystem unbedingt zu empfehlen. Die Kompatibilität neuer Programme mit Windows XP nimmt in Zukunft ebenfalls ab. Viele Software-Hersteller sparen sich den Aufwand, ihre Software für alte und nicht mehr unterstützte Betriebssystemversionen kompatibel zu halten.

Für Nutzer, die nicht wissen, ob sie überhaupt Windows XP auf ihrem Rechner installiert haben, hat Microsoft eine Überprüfungsseite eingerichtet. Beim Aufruf der Seite mit einem Windows-XP-System zeigt die Seite an, dass der Support abläuft, und schlägt vor, auf Windows 8.1 umzusteigen. Zudem blendet Microsoft auf XP-Systemen seit dem letzten Windows-Update monatlich einen Sicherheitshinweis ein, der auf das Ende der Unterstützung hinweist.

Umstieg auf Windows 7 und Windows 8

Wer einen leistungsstarken Computer hat, kann auf eine aktuelle Windows-Version umsteigen - sofern die Hardware die Mindestanforderungen erfüllt. Microsoft stellt Assistenten zur Verfügung, die automatisiert alle Voraussetzungen überprüfen: Der erste Schritt ist eine Prüfung mit dem Windows 8.1 Upgrade-Assistenten. Falls die Hardware-Anforderungen von Windows 8.1 nicht erfüllt werden, ist eine Überprüfung mit dem Windows 7 Upgrade Advisor möglich. Die jeweils passende Version lässt sich dann beim Händler oder im Internet bestellen.

Für Software, die nur auf Windows XP läuft, bieten sich mehrere Möglichkeiten: Zum einen bietet Microsoft für Windows 7 den kostenlosen Windows XP Mode an, mit dem ältere Software direkt auf Windows 7 oder Windows 8.1 bedienbar ist. Zum anderen kann man Windows XP mit einer Software wie VirtualBox virtuell auf dem PC installieren. Diese ist auf neueren Computern sowohl unter Windows wie auch Linux nutzbar.

Alternativen zu Windows

Eine weitere Möglichkeit ist der Umstieg auf Betriebssysteme anderer Anbieter. Ein Beispiel ist das kostenlose Opensuse Linux. Die Hardware-Anforderungen sind geringer als bei aktuellen Windows-Versionen. Als Benutzeroberfläche dient der KDE-Desktop, der sehr ähnlich funktioniert wie das Startmenü von Windows XP. Das ebenfalls kostenlose Programm Ubuntu ist eine zusätzliche Alternative, die auf einer Sammlung von Programmen des Open-Source-Anbieters Linux basiert. Ubuntu bringt eine eigene Benutzeroberfläche namens Unity mit, die nach Einschätzung von Experten leicht zu bedienen ist sowie niedrigere Anforderungen an die Hardware als ein aktuelles Windowssystem stellt und damit auch auf älteren Computern installierbar ist. Es bietet regelmäßige Aktualisierungen und weitere Programme auf einem Software-Center. Ein sicheres Surfen im Internet ist mit modernen Browsern wie Firefox möglich.

SCHAU HIN! bietet Eltern konkrete Hinweise zu Sicherheitseinstellungen für Windows- und Apple-Betriebssysteme.

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