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"Sind wir gleich da?!" – Spielend reisen, auch ohne Medien

Ferienzeit ist Reisezeit - doch für Kinder scheint die Fahrt oft unendlich lang. Digitale Medien versprechen Ablenkung. SCHAU HIN! rät Eltern, Spiele vorher auszuwählen, auf Pausen zu achten und sich die Zeit auch einmal ohne Medien zu vertreiben.

Kinder auf dem Rücksitz eines Autos
© photophonie / Fotolia

Ob im Auto oder Bahnabteil: Kinder werden unterwegs schnell unruhig. Vielen Eltern kommt da der Gedanke, ihren Nachwuchs mit Smartphone oder Tablet abzulenken. Dagegen ist nichts einzuwenden, solange Eltern diese gut auswählen, Geräte sichern und Abwechslung bieten.

Gemeinsam einstimmen

Am besten bereiten Eltern ihre Kinder schon im Vorfeld auf die Reise vor, mit Gesprächen und passenden Medien. Hier eignen sich spezielle Websites für Kinder und Jugendliche, sowie Bücher und Apps, die sich mit dem Urlaub oder auch mit dem Klima, der Kultur, Sehenswürdigkeiten und der Geschichte des Reiseziels beschäftigen.

Angebote wählen

Passende Inhalte wählen Eltern am besten mit ihrem Kind vor der Fahrt aus und installieren diese auf dem Gerät. Gute Spiele wirken nicht überladen, sind idealerweise werbefrei sowie ohne In-App-Käufe und funktionieren auch offline. Zu beachten sind die Alterskennzeichen der USK, auch wenn diese nichts über die Qualität des Spiels sagen. Empfehlungen finden Eltern auf spieleratgeber-nrw.de, app-tipps.net und datenbank-apps-fuer-kinder.de. Einfache Liedtexte und Geschichten, die die Lebenswelt der Kinder betreffen, sowie klare Erzählstimmen machen gute Hörspiele aus. Diese finden Eltern bei ohrka.de oder auditorix.de.

Geräte sichern

Damit ihr Kind nicht ins Internet geht oder Apps öffnet, die nicht für es bestimmt sind, sind die Geräte vorher sicher einzustellen. SCHAU HIN! bietet dazu für verschiedene Systeme und Geräte konkrete Anleitungen zu Sicherheitseinstellungen.

Spielzeiten begrenzen

Bei aller Spielfreude ist aber auch unterwegs die Zeit am Gerät zu begrenzen: „Kinder vor Geräten zu parken ist keine dauerhafte Lösung. Pausenloser Einsatz überfordert Kinder und wirkt nicht mehr entspannend“, rät Kristin Langer. Regelmäßige Pausen sind wichtig, damit Kinder mal toben dürfen, auch um die vielen Eindrücke auf der Reise und beim Spielen verarbeiten zu können. So kommen sie leichter zur Ruhe und schlafen bei der nächsten Etappe vielleicht schon friedlich auf dem Rücksitz.

Alternativen suchen

Zudem gibt es natürlich jede Menge Spielideen, die auch ohne Medien auskommen und die die ganze Familie auch auf engem Raum spielen kann: vom Klassiker „Ich packe meinen Koffer“ bis zum gemeinsamen Erfinden von Geschichten.

SCHAU HIN! widmet der Mediennutzung von Kleinkindern gerade auch unterwegs eine Folge des Medienstudios.

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