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Smartphone & Co als Geschenk: Tipps für entspannte Weihnachtstage

Viele Eltern kennen das: Kaum ist die Bescherung vorbei, verschwinden die Kinder in ihren Zimmern. Schließlich wollen sie die langersehnten Geschenke ausgiebig testen. Wir haben drei Tipps zusammengestellt, wie Familien die Feiertage trotzdem stressfrei verbringen können.

Geschenke
© Pexels

Das brandneue Spiel am Computer testen, sofort Lieblingsapps auf das neue Smartphone laden oder die Möglichkeiten des digitalen Spielzeugs erforschen: Oft ist die besinnliche Weihnachtsstimmung vorbei, wenn die Kinder ihre Geschenke in den Händen halten. „Neue Spiele und Geräte sind für Kinder immer besonders spannend. Da ist es ganz normal und verständlich, dass sie anfangs viel Zeit mit dem neuen Tablet, Spielzeug oder Hörspiel verbringen wollen“, weiß Kristin Langer, Mediencoach bei SCHAU HIN!. Klare Absprachen für die Feiertage helfen, den Familienfrieden auch nach der Bescherung zu wahren.

Nutzungszeiten vorab festlegen

Damit die Tage nach Weihnachten trotz der Freude über Geschenke gemeinsam als Familie verbracht werden können, besprechen Eltern Nutzungsregeln für die Weihnachtszeit am besten vorab mit ihrem Kind. So können Kompromisse erarbeitet und alle Bedürfnisse berücksichtigt werden. Kristin Langer: „So eine Vereinbarung kann beispielsweise vorsehen, dass Geschenke an Heiligabend etwa eine Stunde lang ausprobiert werden dürfen, beim Weihnachtsessen aber beiseitegelegt werden. Wenn für die Weihnachtszeit andere Regeln gelten als üblich, empfiehlt es sich, vorher zu besprechen, wann diese Ausnahmeregeln nicht mehr greifen.

Geschenke gemeinsam ausprobieren

Besonders bei jüngeren Kindern können die Mediengeschenke gemeinsam in der Familie eingerichtet und ausprobiert werden. Digitales Spielzeug, die neue Spielkonsole oder ein mobiles Gerät bereiten der ganzen Familie Freude, wenn ein familienfreundliches Game oder ein lustiges Foto-Feature zusammen getestet werden. Am besten informieren Eltern sich schon im Vorhinein über wichtige Einstellungen auf den Geräten, damit das Einrichten an Heiligabend reibungslos funktioniert. So können Sicherheits- und Jugendschutzmaßnahmen auch direkt vorgenommen und erklärt werden.

Mediennutzung bei Freunden

Nicht nur die eigenen Geschenke begeistern Kinder. Wenn Freunde etwas Spannendes zu Weihnachten bekommen haben, wird das gerne gemeinsam ausprobiert. Dabei kann es passieren, dass Kinder mit Inhalten in Berührung kommen, die zuhause nicht erlaubt sind. „Wenn in der Familie von Freunden andere Medienregeln gelten, ist das erst einmal nicht dramatisch. Kleinere Grenzüberschreitungen gehören zur Kindheit dazu“, sagt Kristin Langer. Wichtig ist, dass Eltern mit ihrem Kind darüber sprechen und thematisieren, dass es in anderen Familien auch andere Absprachen gibt. Mit den Eltern der Freunde sollten die eigenen Regeln ganz offen besprochen und dabei klare Grenzen definiert werden.

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