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Spielwarenmesse: Technik zieht ins Kinderzimmer ein

Am Mittwoch, 31. Januar, startet die Spielwarenmesse in Nürnberg. Ein Trend ist dabei unverkennbar: Die Digitalisierung hat das Kinderzimmer erreicht. Elektronische Lernangebote, Roboter, selbst Puppen - moderne Technik gelangt inzwischen auf vielen Wegen zu Mädchen und Jungen. SCHAU HIN! hat mit Ernst Kick, dem Vorstandsvorsitzenden der Spielwarenmesse, gesprochen.

© Spielwarenmesse Nürnberg

Welche Rolle nehmen digitale Spielwaren inzwischen ein?
Ernst Kick: „Auf der Spielwarenmesse bilden wir den gesamten Spielwarenmarkt ab. Spielwaren zeigen die große Welt im Kleinen. Kinder eifern den Erwachsenen nach. Daher gibt es zwei Welten im Spielwarenbereich: die Klassische, die bestehen bleiben wird, und eben die neue digitale Welt. Technologische Spielwaren erhalten zunehmend Einzug in die Kinderzimmer. Deshalb bieten wir die Aktionsfläche Tech2Play an. Hier widmen wir uns Spielwaren, die sich in Zukunft verstärkt auf den Markt auswirken werden. Die Fläche umfasst vier Kategorien: Electronic Learning, Robot Toys, RC Toys und Virtual Play.“

Was sind die großen Trends?

Kick: „Das internationale TrendCommittee der Spielwarenmesse hat für 2018 drei Trendströmungen identifiziert. Bei „Explore Nature“ geht es darum, die Tier- und Pflanzenwelt zu entdecken. „Team Spirit“ umfasst Spiele, in denen nicht der Einzelkämpfer, sondern nur die kooperierende Gruppe gewinnen kann und beim Trend „Just for Fun“ steht der pure Spaß im Vordergrund. Die dazugehörigen Produkte finden Fachhändler in unserer TrendGallery. Was bei technologischen Spielwaren angesagt ist, können die Besucher, wie bereits erwähnt, auf der extra dafür angebotenen Aktionsfläche Tech2Play entdecken.“

Steht die Spielwarenmesse inzwischen in Konkurrenz zu Veranstaltungen wie der Gamescom?
Kick: „Jeder Bereich hat seine Hauptveranstaltungen. Wir sind die Weltleitmesse und der wichtigste Termin im Jahreskalender für den internationalen Spielwarenmarkt. Videospiele und Konsolen haben wir nicht im Programm. Wir konzentrieren uns auf unsere Themen.“

Wie verändert sich der Spielwarenmarkt und wie hat sich die Messe im Bezug darauf verändert?
Kick: „Veränderungen sind wichtig für den Fortschritt. Wir sehen es als unsere Pflicht an, Strömungen genau zu beobachten und auf Marktentwicklungen frühzeitig zu reagieren. Deshalb treiben wir unsere Messe stetig voran und setzen selbst Trends. Dazu zählen die Anpassung und Einführung von neuen Kategorien genauso wie die Vermittlung von Know-how für den Geschäftsalltag.“

Was Sie beim Kauf von Digital Toys beachten sollten, erfahren Sie hier.

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