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Strengerer Jugendschutz und europäische Inhalte bei Streaming-Diensten

Eine neue EU-Richtlinie ist in Kraft getreten: Sie schreibt 30 Prozent europäische Inhalte für Streaming-Dienste und strengeren Jugendschutz bei Onlinevideo-Diensten vor.

Smart TV im Hintergrund, Fernbedienung in Hand im Vordergrund.
©Pixabay

Mit der neuen Regelung will die Europäische Union (EU) kulturelle Vielfalt in Streaming-Diensten wie Amazon Prime, iTunes, Netflix oder Maxdome erhöhen und Inhalte aus den EU-Mitgliedsstaaten fördern. Nach der Zustimmung des Europaparlaments im Oktober diesen Jahres tritt die Richtlinie nun offiziell in Kraft. Die EU-Staaten haben 21 Monate Zeit, die Reform in nationales Recht umzusetzen.

Strengere Jugendschutzregelungen

Auch der Jugendschutz bei Onlinevideo-Diensten wie YouTube oder Netflix soll durch die Reform verbessert werden. Kinder und Jugendliche sollen vor allem vor gewaltverherrlichenden Inhalten geschützt werden. Die EU sieht vor, dass die Plattformen schneller reagieren sollen, wenn NutzerInnen gefährliche oder anstößige Videos melden. Dazu sollen die Anbieter einfache Mechanismen bereitstellen, sodass Meldungen leichter getätigt werden können. Weiterhin regelt die EU einen besseren Schutz von personenbezogenen Daten von Kindern und Jugendlichen und den Schutz vor schädlichen Werbeinhalten.
SCHAU HIN! empfiehlt Eltern, Streaming-Dienste kindgerecht einzustellen und ihre Kinder bei der Nutzung der Dienste zu begleiten. Weitere Informationen und Tipps zur Nutzung von Streaming-Angeboten gibt es hier.

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