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Teurer Spaß: Vorsicht bei vermeintlichen „Gratis“-Spielen

Kinder und Jugendliche probieren gerne Onlinespiele aus. Viele Spiele lassen sich kostenlos in einem App-Store herunterladen oder in einem Internet-Browser spielen. Immer häufiger passiert es aber, dass bei vermeintlichen „Gratis“-Spielen unwissentlich teure Extras heruntergeladen werden.

© onoky / Fotolia

SCHAU HIN! empfiehlt beim Herunterladen von Spiele-Apps neben der aktiven Begleitung durch die Eltern auch den Einsatz technischer Hilfen, um keine teuren Überraschungen zu erleben.

Das Risiko von „Freemium-Games“, also Spielen, die kostenfrei heruntergeladen werden können, ist vor allem Kindern und Jugendlichen nicht bewusst. Denn obwohl das Spiel zunächst gratis zum Download bereit steht, können die Spiele versteckte Kostenfallen bergen. Nutzerinnen und Nutzer müssen zunächst für das Spiel nicht bezahlen, erhalten aber auch nur ein Spiel, das mit einer einfachen Basisfunktion ausgestattet ist und für Kinder schnell langweilig wird. Mit sogenannten „In-App-Käufen“ können weitere Features und Funktionen während des Spiels dazugekauft werden. Die Kosten r2eichen von wenigen Cent bis hin zu mehreren hundert Euro.

„Grundsätzlich ist die Installation von Apps Aufgabe der Eltern. App-Shops sind für Kinder ungeeignet, da sie mit Dingen konfrontiert werden könnten, die sie ängstigen oder verwirren. Wichtig ist auch, dass Eltern darauf achten, dass ihr Kind nicht für längere Zeit unbeaufsichtigt das elterliche Smartphone oder den Tablet-PC nutzt“, rät SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. Zusätzlich haben Eltern die Möglichkeit, einen Schutz für mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets zu aktivieren. Auch die Geräte selbst bieten die Möglichkeit, „In-Apps“ zu deaktivieren. Darüber hinaus umfasst das technische Angebot mittlerweile Programme, die den Zugriff auf eine vorgegebene Auswahl an Apps beschränken und spezielle Kinder-Browser, die das Surfen nur auf vorab geprüften Websites zulassen.

Mehr Informationen und konkrete Hinweise finden Sie in den Sicherheitseinstellungen. Geeignete kostenlose Software finden Eltern beispielsweise auf www.fragFINN.de oder www.jugendschutzprogramm.de.

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