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Tipps für kindgerechtes Surfen

Kinder und Jugendliche möchten das Internet kennenlernen und spannende Inhalte entdecken, am besten sicher und ohne erhobenen Zeigefinger. Um sie vor ungeeigneten Inhalten im Netz zu schützen, bedarf es neben der intensiven Begleitung durch die Eltern auch passender kindgerechter Angebote, um die Medienkompetenz der Kinder zu stärken. SCHAU HIN! stellt Eltern unterschiedliche kindgerechte Angebote vor, mit denen Kinder das Internet spielerisch kennenlernen.

© Picture Alliance

Kreatives für Kinder

Eine neue Video-Plattform für Kinder ist www.juki.de, die vom Deutschen Kinderhilfswerk, der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und Google Deutschland gestartet wurde. Auf dieser medienpädagogisch betreuten Plattform können Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren altersgerechte Videos ansehen, ein Profil anlegen und eigene Beiträge hochladen. Dabei lernen sie spielerisch den Umgang mit digitalen Medien, zum Beispiel indem sie eigene Trickfilme erstellen. Zudem finden sie hier Rallyes zur Sicherheit im Internet und können in sogenannten Checkpoints ihr Wissen dazu testen und erweitern.

Sicheres Surfen

Geschützte Surfräume erleichtern Kindern einen möglichst ungefährdeten Start ins Netz ohne dabei auf Seiten zu stoßen, die nicht kindgerecht sind.  Der Surfraum basiert auf etwa 11.000 derzeit geprüften Angeboten der Kindersuchmaschinen „fragFINN“ und „Blinde Kuh“ sowie aller Angebote der Plattform „Seitenstark“. Außerdem sind alle Webseiten mit einer Anbieterkennzeichnung bis 12 Jahren freigegeben. Der KinderServer steht privaten Nutzerinnen und Nutzern, Schulen sowie Kitas kostenfrei zur Verfügung.

Kindgerechte Suchmaschinen

Kinder finden das Surfen im Netz spannend und entdecken gerne neue Seiten. Wichtig ist, dass Eltern über die Surfgewohnheiten ihrer Kinder Bescheid wissen und notwendige Sicherheitsregeln besprechen. Damit vor allem jüngere Kinder nicht wahllos im Internet suchen und sich langsam an das Netz herantasten, können Kindersuchmaschinen festgelegt werden, so dass Kinder beim Suchen im Internet nur auf kindgerechte Seiten stoßen. Kindgerechte Suchmaschinen sind "Blinde Kuh", "fragFINN" und für ältere Kinder "Helles Köpfchen". Diese Suchmaschinen bieten kindgeeignete und von Medienpädagogen redaktionell geprüfte Internetseiten. Ebenfalls empfehlenswert ist "Seitenstark", der Zusammenschluss von sicheren Internetseiten für Kinder, die Spaß machen.

Sicherheitseinstellungen für den PC

Technische Einstellungen wie Zeitkonten für die Internetnutzung oder Jugendschutzeinstellungen des Betriebsystems sind neben der aktiven Begleitung der Eltern eine gute Möglichkeit, Kinder vor nicht altersgerechten Inhalten zu schützen. Hier finden Sie Tipps, wie Sie bei verschiedenen Betriebssystemen und Browsern Sicherheitseinstellungen vornehmen können.

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