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Was ist eigentlich... die #LemonFaceChallenge?

Etwas Zitrone zum Eis gefällig? Nach der #IceBucketChallenge eröffenen die bekannten Video-Blogger von Y-Titty nun die #LemonFaceChallenge. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie bei uns.

Y-Titty bei ihrer LemonFaceChallenge
© Y-Titty auf YouTube / Screenshot

Was ist die #LemonFaceChallenge?

Die nächste Challenge kursiert durch soziale Netzwerke. Nach der viel geteilten und diskutierten #IceBucketChallenge, die mindestens 80 Millionen Dollar für den Kampf gegen die Nervenkrankheit ALS zusammenbrachte, schlucken User nun Zitronen für einen guten Zweck, nämlich die Welthungerhilfe.

Zuerst reingebissen haben die drei Youtuber von Y-Titty. Die Jungs produzieren seit über 8 Jahren wöchentlich lustige Clips, in denen sie bekannte Songs und Anime-Serien parodieren oder sich battlen, nach dem Motto "Wer lacht, verliert". Das bringt ihnen über drei Millionen Abonnenten auf Youtube und mehr als eine Millionen Follower auf Facebook. Eine große Masse treuer Fans, die sie nun für eine soziale Aktion gewinnen möchten.

Wie funktioniert die #LemonFaceChallenge?

So geht's: Man nehme eine kleine, unbehandelte Zitrone, schäle sie isst sie vor laufender Kamera auf einmal. Natürlich inklusive Gesicht verziehen, Augen zukneifen, kichern und sich in Mitleid winden. Dabei nicht vergessen fünf Euro an die Welthungerhilfe zu spenden und drei Freunde öffentlich zu nominieren: Fertig ist der neueste Social-Charity-Trend im Internet.

Mit der lustigen Aktion sprechen Y-Titty ihre Fans in den sozialen Medien an. Die Idee dahinter basiert darauf, dass sich solche Aktionen rasend schnell in sozialen Netzwerken verbreiten, gerade weil alle Teilnehmer drei weitere Personen nominieren müssen. 

Tatsächlich haben bereits auch Comedians wie Michael (Bully) Herbig und Otto Waalkes mitgemacht. In der ersten Woche wurden so immerhin 13.460 Euro gespendet. Der Spendenbetrag von fünf Euro ist auch für die junge Zielgruppe erschwinglich und sozusagen taschengeldkompatibel. Nur wer bei einer Nominierung passt, soll 50 Euro spenden. Auch der Zeitpunkt stimmt, da viele zur Weihnachtszeit eher für einen sozialen Zweck spenden als sonst. Das Geld fließt direkt in die Arbeit der Welthungerhilfe. Als Schwerpunkt haben sich Y-Titty ein Trinkwasserprogramm in Äthiopien ausgesucht, die Gruppe möchte im Frühjahr dorthin reisen, um ihre Fans weiter mit dem Thema zu beschäftigen.

Hier geht's zum Aufrufclip

Hier gibt's Infos bei der Welthungerhilfe

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