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Wie Kinder richtig im Netz recherchieren

klicksafe und Internet-ABC veröffentlichen einen Eltern-Ratgeber zur sicheren Suchen im Netz.

Schnell mal für die Hausaufgaben recherchieren, herausfinden, wo der größte Berg der Erde steht oder was "Eichhörnchen" auf Englisch heißt: all das geht leicht im Netz. Doch Internetrecherche will gelernt sein.

Um Eltern und Pädagogen bei der Medienerziehung von Kindern zu unterstützen, haben klicksafe und das Internet-ABC nun den Ratgeber „Richtig suchen im Internet!“ veröffentlicht. Neben allgemeinen Informationen zur Funktion von Suchmaschinen enthält die neue Broschüre wertvolle Tipps und zahlreiche praktische Übungen für Kinder und Jugendliche.

Tipps und Übungen für jüngere und ältere Kinder

Dabei trennt die Broschüre klar zwischen Tipps für die Erziehung jüngerer und älterer Kinder. Bei den Tipps für Eltern und Pädagogen jüngerer Kinder liegt der Fokus auf Kindersuchmaschinen. Welche gibt es und wie suchen Kinder hiermit richtig und sicher? Bei den Tipps für die Medienerziehung älterer Kinder rückt der Ratgeber die Suchmaschinen und Informationsportale in den Blick, die auch bei Erwachsenen gängig sind. Welche Unterschiede bestehen zu Kindersuchmaschinen und wie sind die recherchierten Ergebnisse richtig zu bewerten und weiterzuverwenden?

Anhand praktischer Übungen wie kleineren Rechercheaufträgen oder einem Quiz bietet der Ratgeber Eltern und Pädagogen darüber hinaus die Möglichkeit, das Erlernte gemeinsam mit den Kindern zu üben. Auch das richtige Suchen in Wikis, Videoportalen wie Youtube und sozialen Netzwerken wird erläutert. Ebenso finden Eltern und Pädagogen in der neuen Broschüre ein Glossar zu zahlreichen Internet-Begriffen sowie weiterführende Linktipps.

Der neue Ratgeber ist ab sofort kostenlos bei klicksafe.de und dem Internet-ABC verfügbar.

5 Tipps von SCHAU HIN!

Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, was Sie Ihrem Kind empfehlen können:

  1. Einfache und eindeutige Suchbegriffe wählen.
  2. Richtige Schreibweise beachten.
  3. Statt mit ganzen Sätzen sucht es sich besser mit wenigen Hauptwörtern.
  4. Überschrift und Textausschnitt geben erste Schlüsse auf den Inhalt.
  5. Der erste Treffer ist nicht immer der beste.
    Weitere Seiten anklicken, um Informationen zu vergleichen.

Bis zehn Jahre: Kindersuchmaschinen

Kinder bis etwa zehn Jahren brauchen verständliche Informationen und geeignete Inhalte. Sucht Ihr Kind auf Suchmaschinen wie Google, Bing & Co. Informationen etwa zu Afrika, bekommt es auf einen Schlag eine Vielzahl an Treffern. Das kann Ihr Kind überfordern und auch mit ungeeigneten Inhalten konfrontieren, wie etwa Kriegsfotos. Experten empfehlen daher Kindersuchmaschinen wie "Blinde Kuh", "fragFINN" und "Helles Köpfchen". Diese leiten Kinder zu pädagogisch geprüften Angeboten weiter, die altersgerechte und verständliche Informationen enthalten.

Ab zehn Jahre: Suchen für fortgeschrittene Surfer

Ist Ihr Kind schon älter und hat die nötige Surferfahrung, kann es auch auf Suchmaschinen für Erwachsene wechseln. Hier empfiehlt es sich, Filter wie "Google SafeSearch" in den Sucheinstellungen zu aktivieren. Aber kein Filter garantiert einen völligen Schutz. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, dass es sich immer an Sie wenden kann, wenn es etwas nicht versteht, Unterstützung braucht oder auf Seiten stößt, die es verunsichern. Denn nicht Filter, sondern Eltern sind der beste Jugendmedienschutz.

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