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Zugunglück in Bayern: Über Ängste sprechen

Berichte vom Zugunglück sind für Kinder belastend. Sie machen sich Sorgen, ob ihnen so etwas bei der nächsten Zugfahrt auch passieren kann. Gerade Kindern unter zehn Jahren brauchen altersgerechte Formate und Erklärungen.

tagesschau.de

Nach dem schweren Zugunglück in Bayern berichten Medien von dramatischen Szenen. Leicht können Kinder Nachrichten im Fernsehen oder im Radio mitbekommen. Doch sind gerade Kinder unter zehn Jahren noch nicht in der Lage, Unglücksbilder und -berichte zu verstehen, einzuordnen und zu verarbeiten.

Wichtig ist, Kinder mit dem Geschehen nicht alleine zu lassen und auf altersgerechte Formate achten. Wenn sie mit ihnen über die Ereignisse sprechen, lernen Kinder besser, sie einzuschätzen und mit Ängsten etwa vor der nächsten Zugfahrt umzugehen. Dabei können Eltern erklären, dass solche Vorfälle in Deutschland sehr selten sind. Kinder können das Thema auch in der Schule besprechen oder in einem altersgerechten, moderierten Forum für Kinder.

Kindgerechte Erklärungen bieten Kindernachrichten wie „logo!“ (www.tivi.de), „neuneinhalb“ (www.neuneinhalb.wdr.de), „Kindernetz“ (www.kindernetz.de), „Sowieso“ (www.sowieso.de) oder der Kinderradiokanal (www.kiraka.de).

Moderierte Kinderchats gibt es bei www.seitenstark.de/chat, www.kindernetz.de/netztreff, www.tivitreff.de, www.chat.kindersache.de, www.juki.de (ab 8 Jahren) sowie www.helles-koepfchen.de/forum und www.mein-kika.de (ab 10 Jahren).

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