Neues Mindestalter für Spotify

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Der beliebte Musikstreamingdienst hebt das Mindestalter seiner NutzerInnen auf 16 Jahre an – und fordert weiterhin bei Unter-18-Jährigen die Zustimmung der Eltern ein.

Ein Smartphone in einer Hand, auf dem Spotify geöffnet ist und Kopfhöhrer angeschlossen sind.
Jean/Unsplash

Über 160 Millionen NutzerInnen nutzen Spotify, um auf dem Streamingportal Musik hören zu können. Zurzeit informiert der Dienst seine NutzerInnen, dass dieser seine Geschäftsbedingungen ändert und passt sich damit an die europäischen Bestimmungen zum Datenschutz an.

Schutz für Kinder und Jugendliche

Die EU-Datenschutzgrundverordnung ist schon seit Mai 2018 in Kraft. Sie schützt unter anderem die persönlichen Daten von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren, denn für ihre Verarbeitung durch Anbietern wie Spotify gelten nun strengere Auflagen. Als Reaktion auf die neuen Regelungen hat Spotify das Mindestalter seiner NutzerInnen auf 16 Jahre angehoben. Sind die Jugendlichen jünger als 18 Jahre, müssen die Eltern oder Erziehungsberechtigten der Nutzung zustimmen.

 

Spotify-KundInnen werden derzeit per E-Mail auf die neuen Bestimmungen hingewiesen. Innerhalb von 30 Tagen können sie den Neuregelungen zustimmen oder sie ablehnen. Bei einem Widerspruch gelten weiterhin die bisherigen Nutzungsbedingungen. Darin unterscheidet sich Spotify von anderen Diensten, die eine weitere Nutzung von der Zustimmung abhängig machen.

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