Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK)

Im Zentrum der Arbeit der FSK stehen freiwillige Altersfreigabeprüfungen von Filmen und Bildträgern, die in Deutschland für die öffentliche Vorführung und Verbreitung vorgesehen sind. Darüber hinaus bietet die FSK Serviceleistungen für den gesetzlichen Jugendschutz im Internet an und übernimmt im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit medienpolitische und medienpädagogische Verantwortung.

Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK)

Was ist das Ziel der FSK?

Die FSK-Ausschüsse sprechen Altersfreigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme, "die geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen" nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen. Die Altersfreigaben der FSK sind explizit keine pädagogischen oder ästhetischen Empfehlungen für eine bestimmte Altersstufe.

Was bietet die FSK?

Die FSK bietet Eltern und Erziehenden:

  • Altersfreigaben für Filme und vergleichbare Bildträger (Video, DVD, Blu-ray, u.ä.). Alle für eine Vermarktung bestimmten Produkte dieser Art, die nicht der FSK vorgelegt wurden, dürfen nur an Erwachsene weitergegeben werden.
  • Freigabebegründungen zu allen aktuellen Kinofilmstarts.
  • Publikationen für Eltern zu Medienkompetenz und Jugendschutz wie zum Beispiel die Reihe „Medienkompetenz und Jugendschutz“.

Wer steckt hinter der FSK?

Die FSK ist eine Einrichtung der SPIO e.V. (Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V.) und wird als hundertprozentige Tochtergesellschaft der SPIO in Form einer GmbH geführt. Sie ist ökonomisch autonom und finanziert sich über die Prüfgebühren der Antragsteller.

Wo finde ich die FSK?

Im Internet unter www.fsk.de