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Medienbrief für Eltern: 13 Jahre

Liebe Eltern,

mit 13 Jahren darf man sich bereits bei vielen sozialen Netzwerken anmelden. Die Online-Kommunikation mit Gleichaltrigen ist besonders angesagt – doch auch neue Smartphones, Games und TV-Sendungen. Mehr Überblick bringt ein Mediennutzungsvertrag, der auch spezielle Bausteine für Kinder ab 12 Jahren enthält: mediennutzungsvertrag.de.

Download des Medienbriefs: 13 Jahre

Soziale Netzwerke

Jugendliche wollen dazugehören – das gilt auch bei sozialen Netzwerken. Begleiten Sie Ihr Kind bei der Anmeldung und prüfen Sie gemeinsam die Einstellungen für Datenschutz und Privatsphäre. Zeigen Sie Interesse. Bei schlechten Erfahrungen sollte sich Ihr Kind Ihnen anvertrauen können. Schüren Sie keine Angst, aber sprechen Sie off en über Risiken. Gemeinsame Vereinbarungen minimieren diese.

  • 1. Wählerisch sein: Fremde Kontakte genau prüfen, bevor man sie ins Netzwerk aufnimmt. Störende und nervende Nutzer blockieren und melden.
  • 2. Sicher chatten: Sicherheitseinstellungen regelmäßig checken, mit Daten sparsam umgehen, etwa keine Klarnamen angeben und auf private Informationen im Profil verzichten. Private Fotos können leicht in falsche Hände geraten.
  • 3. Denken vorm Posten: Genau überlegen, was der Post über einen verrät und wer diesen sehen kann. Auf Persönlichkeitsrechte anderer achten.

Helpline für Jugendliche: juuuport.de

Games

Ihr Kind kann Games ab 12 spielen. Doch sind solche Altersfreigaben keine Empfehlung – besser vorab informieren und gemeinsam prüfen, ob das Spiel passt. Sind Online-Spiele angesagt, machen Sie auf Datenschutz und Kostenfallen aufmerksam und bestärken Sie Ihr Kind, sich von der Community nicht unter Druck setzen zu lassen, länger zu spielen. Feste Spielzeiten von etwa 9 Stunden pro Woche und Spielpausen helfen dabei.

Mobile Geräte

Vereinbaren Sie Nutzungsregeln, was Datenschutz, Umgang mit Unbekannten, sicheres Surfen, Downloads und Anmeldungen betrifft. Achten Sie auf handyfreie Zeiten etwa beim Essen, bei den Hausaufgaben und vorm Schlafengehen. Raten Sie Ihrem Kind, Benachrichtigungen auf „aus“ oder „lautlos“ zu stellen, damit sie nicht immer sofort reagieren müssen. Das lenkt ab, gerade wenn es sich auf andere Dinge konzentrieren will. Besprechen Sie regelmäßig Sicherheitseinstellungen und installieren Sie eine Jugendschutz-App. Wählen Sie zudem einen Tarif mit Kostenlimit. Bleiben Sie im Austausch und vereinbaren Sie, dass sich Ihr Kind bei Fragen oder Problemen an Sie wendet. So fällt das Vertrauen leichter.

Infos für Jugendliche: handysektor.de

Internet

Beim Surfen braucht Ihr Kind nun mehr Spielraum, auch ein eigener Computer ist okay, wenn darauf ein Jugendschutzfilter installiert ist: Sicherheitseinstellungen. Gemeinsame Surfregeln minimieren zudem Risiken: surfen-ohne-risiko.net.

Infos für Jugendliche: watchyourweb.de

TV & Film

Gegen etwas Fernsehen ist nichts einzuwenden. Bestimmen Soaps, Reality-TV und Castingshows das Programm, schauen Sie diese einmal zusammen: Was ist wirklich „real“ an Reality-TV? Wie sind die Personen dargestellt? Welche Klischees werden bedient? Auf schau-hin.info finden Sie unter „TV & Film“ Infos zu Formaten. Empfehlungen und die Sendezeiten weisen darauf hin, was altersgerecht ist: Ab 20 Uhr werden oft auch Sendungen ab 12, nach 22 Uhr solche ab 16 Jahren ausgestrahlt. Hat Ihr Kind einen eigenen Fernseher oder schaut es online fern, achten Sie auch hier auf die Einstellungen und auf passende Angebote und Zeiten.

Infos zu Altersfreigaben: fsk.de, fsf.de, Programminfos: flimmo.de

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