Sicherheitseinstellungen bei der Fritzbox – eien Anleitung

Wer mit dem beliebten Internet-Router „Fritzbox“ ins Internet geht, kann mittels weniger Klicks eine Kindersicherung einrichten. Dabei legt man entweder fest, wie lange jemand mit einem Gerät online gehen kann oder ob mit dem Smartphone, PC oder Tablet bestimmte Seiten aufrufbar sind. SCHAU HIN! bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Hand steckt Lan-Kabel in den Router
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Zeitraum festlegen

Rufen Sie zunächst die Benutzeroberfläche des Routers auf. Dazu tippen Sie in den Internetbrowser "http://fritz.box". Klicken Sie hier auf „Internet“, wählen „Filter“, gehen auf die Registerkarte "Zugangsprofile" und erstellen ein neues Zugangsprofil. Im Fenster „Zeitraum“ legen Sie fest, wann die Internetnutzung möglich sein soll. Unter „Zeitbudget“ können sie die Internetzeit an den jeweiligen Wochentagen festlegen. Beachten Sie dabei: Zeitbudgets eignen sich nicht bei Nutzung von Messengern wie WhatsApp, da diese ständig auf das Internet zugreifen.

Wir empfehlen Eltern, mit ihren Kindern vorher Zeiten festzulegen und darauf zu achten, dass diese eingehalten werden. Für Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahre empfehlen wir nicht mehr als eine Stunde pro Tag im Netz. Für Kinder ab 10 Jahren bietet sich ein Wochenkontingent an. Dieses sollte etwa neun Stunden die Woche nicht überschreiten.

Internetseiten sperren

Grundsätzlich empfehlen wir, dass Kinder über kindersichere Browser ins Netz gehen. Auf www.meine-startseite.de können Sie und Ihr Kind gemeinsam eine Startseite aus den besten Kinderangeboten im Internet zusammenklicken. Diese leiten Kinder und Jugendliche altersgerecht auf bestimmte Seiten und verweigern den Zutritt zu unangemessenen Inhalten.

Auch die Fritzbox verfügt über eine Funktion, mit der Sie bestimmte Seiten sperren können. Hierzu gehen Sie erneut auf die Benutzerfläche des Routers und wählen unter dem Menüpunkt „Internet“ die Kategorie „Filter“.  Unter der Registerkarte „Listen“ wählen Sie aus, ob Sie einzelne Internetseiten erlauben wollen („Whitelist“) oder einzelne verbeiten wollen („Blacklist“). Über das daneben liegende Feld können Sie jugendgefährdende Internetseiten sperren, die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) ausgewählt wurden. Um welche Seiten es sich handelt, erfahren Sie über den Link. Um weitere Internetseiten hinzuzufügen, gehen Sie auf den Link „bearbeiten“ und tragen die Internetadressen ohne http oder www in das Eingabefeld ein und drücken auf „OK“.