Lesen mit Apps? Digitaler Elternabend: „Lesen mit digitalen Medien“
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Petterson und Findus, Harry Potter, die Wilden Hühner – die Figuren aus Kinder- und Jugendbüchern begleiten Heranwachsende häufig auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Für die Kleinsten erwecken Eltern, ErzieherInnen oder Großeltern beim Vorlesen Geschichten zum Leben. Später blättern Kinder und Jugendliche selbst durch die Buchseiten oder lassen sich von Hörbüchern in den Bann ziehen.
Lange Zeit, rund 500 Jahre, waren Papier und Druckerschwärze Mittel Nummer eins, um Geschichten, aber auch Informationen zu verbreiten. Inzwischen ist die Welt der geschriebenen Worte gewachsen. Neue technische Möglichkeiten ergänzen bestehende Medien: Webseiten, E-Books, interaktive Geschichten-Apps, Bücher mit „Augmented Reality“ – die Vielfalt an digitalen Leseangeboten ist groß. Aber was ist mit dem klassischen Buch? Viele Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder weniger Zeit mit digitalen Angeboten verbringen und häufiger „mal was lesen“.
Statt zu denken „entweder oder“, brauchen wir ein „sowohl als auch“: Kinder in Deutschland wachsen in die Dualität von analogen und digitalen Medien- und Freizeitaktivitäten hinein und sind smart genug, beide Welten zu managen. Was sie brauchen ist die Unterstützung ihrer Eltern, die sie begleiten und ihnen geeignete Angebote zeigen.
Über die Chancen digitalen Lesens und Tipps, wie Eltern gute Apps, Websites und Tools erkennen, sprechen wir auf unserem Digitalen Elternabend mit Lukas Heymann von der Stiftung Lesen. Klicken Sie sich dazu und hören Sie mit. Die ReferentInnen beantworten auch gerne live Ihre Fragen zum Thema.