Filmtipp: „LenaLove“

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Das ZDF zeigt am 24. September einen Film, der vor allem für Jugendliche wichtig sein könnte: Es geht um Cybermobbing.

Eine junge Frau hält ein Smartphone und einen Coffee-to-go in den Händen.
Rawpixel/Unsplash

Lena (gespielt von Emilia Schüle) ist 16 Jahre alt, kreativ und sensibel. Sie fühlt sich in der Vorortsiedlung, in der sie lebt, zunehmend ausgegrenzt und unverstanden. In Künstler Tim (gespielt von Jannik Schümann) findet sie einen Seelenverwandten. Ein erster Flirt bahnt sich an, der aber jäh endet als sich Lenas ehemalige beste Freundin Nicole (Kyra Sophia Kahre) an Tim heranmacht. Tief enttäuscht schüttet Lena ihrem neuen Chat-Freund Noah ihr Herz aus. Noch ahnt die Schülerin nicht, wer sich tatsächlich hinter diesem Account verbirgt. Es beginnt ein hinterhältiges Spiel, das die makellose Fassade des Vorstadt-Idylls allmählich zum Einsturz bringt. Bei einem nächtlichen Date mit Noah gerät das „Spiel“ außer Kontrolle. Danach wird für Lena und alle Beteiligten nichts mehr so sein, wie es einmal war.

Der preisgekrönte Regisseur Florian Gaag erzählt in „LenaLove" von einer Teenager-Welt, in der echte Persönlichkeiten künstlichen Profilen Platz machen. Sensibel verknüpft er die reale Welt des Films mit den Träumen und Vorstellungen seiner HeldInnen – genau wie Lena wissen ZuschauerInnen nicht immer, was real ist und was nicht.

Miteinander ins Gespräch kommen

Der mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnete Film lief 2016 erfolgreich im Kino und hat nichts von seiner Brisanz eingebüßt: Cybermobbing in sozialen Medien bleibt für Jugendliche ein heißes Thema. „LenaLove“ ist auch ein passender Anlass, um mit Jugendlichen über Cybermobbing und das Miteinander in sozialen Medien ins Gespräch zu kommen.

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