Smart Toys im „Tatort“: Welche Risiken birgt digitales Spielzeug?

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Im aktuellen „Tatort“ nutzt der Mörder eine smarte Spielzeugpuppe, um ins Haus seiner Opfer zu gelangen. Der Sonntagskrimi im Ersten thematisierte, was Eltern gerade an Weihnachten beschäftigt: Wie riskant ist das Verschenken von digitalem Spielzeug?

Spielzeugroboter im Regal
Craig Sybert/Unsplash

Das Szenario im Tatort „Wir kriegen euch alle“ ist nicht völlig unrealistisch: Tatsächlich können neue Technologien in Kinderspielzeug riskant sein. „Vernetzte Geräte können Risiken für Jugend- und Datenschutz bergen und sind für jüngere Kinder ohne Surferfahrung nicht geeignet. Am besten überlegen Eltern, ob internetfähiges Spielzeug überhaupt sinnvoll ist“, empfiehlt SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. Hier finden Eltern die drei wichtigsten Punkte, die es vor dem Kauf zu beachten gibt:

Produkte vorher prüfen

Vorgespeicherte Inhalte sollten sich entfernen und ergänzen lassen. Internetfähige Geräte sind generell erst ab zehn Jahren zu empfehlen, wenn die meisten Kinder schon genug Online-Erfahrung haben, Risiken kennen und wissen, wie sie ihre Daten schützen können.

Über die Apps informieren

Viele Smart Toys werden mithilfe von Apps über Smartphone oder Tablet gesteuert. Daher ist es wichtig, die Apps vor dem Kauf genau zu prüfen. Durch die Installation der App wird die Datenschutzerklärung der HerstellerInnen automatisch akzeptiert.

Auf Datenschutz achten

Eltern sollten die internetfähigen Smart Toys abschalten, wenn sie nicht in Gebrauch sind, damit keine Daten gesammelt werden können. Über die Datenschutzerklärung kann man auch in Erfahrung bringen, ob etwa Standort oder Sprachaufnahmen ausgewertet werden. Hinweise, ob Produkte aktuell Gefahren bergen, bietet das Internetangebot „Surfen ohne Risiko“.

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