TOMMI 2018: Kinder küren ihre Games des Jahres

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Beim Kindersoftwarepreis TOMMI haben die Kinder trotz Expertenjury das letzte Wort: Auf der Frankfurter Buchmesse wurden die diesjährigen Gewinnerspiele vorgestellt. Ganz oben auf der Hitliste stehen Strategiespiele.

Ein Playstation Controller liegt auf Holz
jklugiewicz/Pixabay

Je mehr TesterInnen, desto verlässlicher das Ergebnis: 3568 Kinder versuchten sich an nominierten 40 PC- und Konsolenspielen, um daraus ihr ganz persönliches Siegerspiel zu küren. Die Vorauswahl hatte zuvor eine Expertenjury von VertreterInnen aus Medien, Lehre und Forschung getroffen. Am 12. Oktober war es dann so weit: Auf der Frankfurter Buchmesse wurden unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey die diesjährigen Gewinner bekanntgegeben.

Strategiegames gewinnen ganz klar

In deutschlandweit 20 Stadtbibliotheken und -büchereien überprüften die jungen TesterInnen die Games auf ihre Preiswürdigkeit. Dabei lag für sie in der Kategorie PC-Games das Strategiespiel „Moai 6 – Unerwartete Gäste“ an der Spitze. Bei den Konsolenspielen entschieden sich die meisten Kinder für „Super Mario Odyssey“, und die beste Spiele-App ist laut Kinderjury „Fiete Soccer“, ein Fußballspiel fürs Smartphone.

Die Kinder entscheiden

Der seit 2002 jährlich auf der Frankfurter Buchmesse vergebene TOMMI wird zusammen vom Verlag Family Media gemeinsam mit dem Berliner Büro für Kindermedien vergeben. „Partizipation von Kindern ist sehr wichtig“, erklärt Marko Petersen, Geschäftsführer von Family Media. Für Familienministerin Giffey hat der TOMMI eine Vorbildwirkung für den Spielekonsum bei Kindern: Bei der Auswahl ihrer favorisierten Spiele hätten Kinder und Erwachsene gemeinsame Entscheidungen getroffen – generell sei es beim Spielen wichtig, dass jede Person mitreden könne.

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