Fortnite Kreativmodus: Was Sie beachten sollten
Im „Fortnite: Kreativmodus“ steht das Bauen im Mittelpunkt, Kämpfe sind hier nicht im Fokus. Aber ist dieser Modus damit auch für jüngere SpielerInnen geeignet? Wir erklären, was es mit diesem Fortnite-Modus auf sich hat.
Fortnite: Battle Royale und Kreativmodus im Überblick
„Fortnite: Battle Royale“ war einer der großen Spieletrends in den letzten Jahren. Im Online-Game treten SpielerInnen gegen 99 andere NutzerInnen an und versuchen, als letzte Person auf einer unbewohnten Insel zu überleben. Dazu müssen Ressourcen gesammelt, GegnerInnen bekämpft und abgewehrt werden.
Besonders fortgeschrittene SpielerInnen nutzen den Bau-Modus, um sich mit Schutzwällen oder auch in teils großen Burgen besser zu verteidigen. Dabei stehen sie unter Zeitdruck, da die Spielzeit begrenzt ist und jederzeit Angriffe durch andere SpielerInnen möglich sind. Nach dem Ende einer Spielrunde werden keine Fortschritte gespeichert – die errichteten Bauwerke gehen dabei wieder verloren.
Was ist der Fortnite Kreativmodus?
Mit dem im Dezember 2018 veröffentlichten Kreativmodus erweitert der Hersteller Epic Games das beliebte Bau-Feature und eröffnet den zahlreichen Fortnite-SpielerInnen mehr Möglichkeiten. Ihnen stehen eigene Inseln zur Verfügung, auf denen sie ohne Zeitdruck agieren können.
In einem erweiterten Bau-Menü finden sie nicht nur Materialien und Bauteile, sondern auch vorgefertigte Gebäude. Diese können nach Belieben zu eigenen Bauwerken und ganzen Städten kombiniert werden. So lässt sich die Insel kreativ gestalten und es können individuelle Landschaften entstehen.
Diese selbst erbaute Umgebung können die SpielerInnen alleine oder gemeinsam mit FreundInnen erkunden und weiterentwickeln. Der Spielstand wird nach dem Beenden gespeichert.
Der Kreativmodus ist inzwischen Teil einer erweiterten Kreativ-Plattform in Fortnite. SpielerInnen können nicht nur bauen, sondern auch eigene Spielwelten und Mini-Games erstellen, die von anderen NutzerInnen gespielt werden.
Fortnite Kreativmodus: Was können Eltern beachten?
Der Kreativmodus in Fortnite wirkt auf den ersten Blick oft deutlich harmloser als der bekannte Battle-Royale-Modus. Viele Kinder nutzen ihn zum Bauen, Gestalten und gemeinsamen Spielen mit Freundinnen und Freunden. Dennoch lohnt sich ein genauer Blick: Auch dieser Spielmodus bietet verschiedene Funktionen und Möglichkeiten, die im Alltag für Kinder relevant sein können. Der folgende Überblick hilft Ihnen dabei, den Kreativmodus besser einzuordnen und zu erkennen, worauf Sie als Eltern achten sollten.
- Weniger Spannung:
Der Kreativmodus von Fortnite bietet den SpielerInnen eine deutlich entspanntere Spielatmosphäre als der bekannte Modus „Battle Royale“. Da es nicht darum geht, sich gegen viele GegnerInnen in begrenzter Zeit durchzusetzen, ist das Spannungsniveau eher gering. - Mehr Kreativität, weniger Gewalt:
Im Fortnite Kreativmodus steht das Schießen nicht im Vordergrund, wenn die SpielerInnen alleine oder gemeinsam mit FreundInnen Bauwerke gestalten. Kämpfe sind dennoch möglich, wenn mehrere SpielerInnen zusammen auf einer Insel spielen. Der Spielverlauf kann somit stark von den NutzerInnen selbst bestimmt werden. - Nutzungsempfehlung:
Der Wechsel zwischen den verschiedenen Fortnite-Spielmodi ist jederzeit unkompliziert möglich. Daher ist es wichtig, dass Sie als Eltern insbesondere jüngere Kinder auch im Kreativmodus nicht unbeaufsichtigt spielen lassen. Der Spielratgeber NRW empfiehlt den Fortnite Kreativmodus für Jugendliche ab 14 Jahren, wobei ein erstes Austesten gemeinsam mit den Eltern bereits ab zwölf Jahren unproblematisch ist. Achten Sie hier aber darauf, dass es beim Kreativmodus bleibt: Es besteht die Möglichkeit, schnell in den Battle-Royale-Modus zu wechseln, der vom Spieleratgeber NRW erst ab 14 Jahren empfohlen wird.