Klein, bunt, mobil - Antworten für Eltern zu Kinder-Apps

Kinder-Apps wie Spiele, Rätsel oder Bücher faszinieren schon viele Kleinkinder mit ihren bunten Anwendungen und ihrer leichten Bedienbarkeit. Hier sind Eltern gefragt, die Angebote bewusst auszuwählen und die Geräte kindgerecht einzustellen. Doch wann ist der Nachwuchs überhaupt schon reif dafür? Und wie erkennt man kindgerechte Inhalte?

© fotostorm / iStock
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Wo liegt die Faszination?

Smartphones und Tablets sind auch für Kinder scheinbar einfach und intuitiv zu bedienen und bieten durch Apps Einblick in neue, faszinierende Welten. Deshalb sind heutzutage Kinder zum Teil schon im Vorschulalter an mobilen Geräten online. Entsprechend nehmen mobile Inhalte für Kinder wie Spiele-, Rätsel- oder Bücher-Apps rasant zu. Kinder können die Bedienung der Geräte zwar leicht erlernen, allerdings bringen gerade Jüngere noch keine oder nur wenig Nutzungskompetenz mit. Hier sind Eltern gefragt, Angebote bewusst auszuwählen und Geräte kindgerecht und sicher einzustellen.

Welche Risiken gibt es?

Auch wenn Apps Spaß machen und die Kommunikation erleichtern, können sie mit Risiken für den Jugend- und Datenschutz verbunden sein:

Werbung

  • Weil die Werbekompetenzen bei Kindern häufig noch nicht ausgeprägt sind, können sie bei fehlender Kennzeichnung oder einer fehlenden Trennung von redaktionellen und werblichen Inhalten häufig noch nicht zwischen der Werbung und dem Inhalt unterscheiden.

In-App-Käufe und Kostenfallen

  • Durch In-App-Käufe können ungewollt hohe Kosten entstehen. Einige Apps fordern Kinder sogar zum Kauf auf oder drängen sie durch künstlich erzeugten Spieldruck zum Kauf von z.B. virtuellen Gütern. Wenn keine Drittanbietersperre eingerichtet ist, können Kinder zudem über betrügerische Werbung in Abofallen tappen.

Bedenkliche Inhalte

  • Ungeeignete Inhalte in Apps oder der enthaltenen Werbung können Kinder ängstigen oder in ihrer Entwicklung beeinträchtigen. Einige Apps enthalten Anreize zur Verknüpfung mit Social Media, z.B. Facebook. Über diese Dienste können Kinder leicht mit ungeeigneten Inhalten konfrontiert werden. Dieses Risiko besteht auch durch externe Verlinkungen zu ungeeigneten Seiten oder Apps.

Datenschutz

  • Apps erlangen durch viele Berechtigungen oft unbemerkt weitreichenden Zugriff auf persönliche Daten und führen auch bei Kindern Nutzertracking durch. Mache Apps verlangen das Anlegen von ID-Konten und Accounts, persönliche Daten werden so leicht preisgegeben, wie z.B. Geburtsdatum, Name oder Wohnort. Kinder zahlen so unbedacht mit ihren persönlichen Daten, die Einbeziehung der Eltern fehlt häufig. Einige Apps geben die Daten unbemerkt an Werbenetzwerke oder Social Media weiter. Durch unverschlüsselte Verbindungen werden die Daten nicht immer sicher übertragen.

Nutzerinteraktion

Mangelnde Verbraucherinformation

  • Sind die Verbraucherinformationen der Entwickler lückenhaft, werden Eltern und Kinder nicht oder nicht ausreichend über Funktionen und mögliche Risiken der App aufgeklärt. Sind Datenschutzbestimmungen und AGB unverständlich und nicht auf Deutsch verfügbar, werden sie nur selten gelesen.

Spieldruck

  • Sendet die App Push-Nachrichten, beschäftigen sich Kinder permanent mit dem Spiel und können nicht abschalten. Auch andere Spieler, z.B. in Multi-Player-Spielen, können diesen Spieldruck erzeugen.

Welches Alter ist okay?

Manche Kinder unter drei Jahren können die oft schnellen und lauten Anwendungen überfordern. In diesem Alter ist es wichtiger, erst einmal die reale Welt zu erkunden. Doch wichtiger als das "wann" ist vielmehr das "wie": Gerade anfangs brauchen Kinder nämlich die Begleitung durch die Eltern, enge Zeitfenster und gut ausgewählte Apps.

Welche Apps sind kindgerecht?

Für Kindergartenkinder und Grundschüler gibt es zum gemeinsamen Entdecken eine große Auswahl an Lern- und Spiele-Apps, die altersgerecht sind.

  • Eine erste grobe Orientierung bieten die Alterseinstufungen in den App-Shops. Diese sagen jedoch nichts über die inhaltliche Qualität aus, berücksichtigen weder Werbung und In-App-Käufe noch Nutzerinteraktion und stellen keine pädagogischen Empfehlungen dar. Gleiches gilt für die Kinder- oder Familienbereiche der Stores.

  • Im Google Play Store basieren diese Alterseinstufungen auf den Kriterien der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), allerdings werden die Angaben, die zu der Einstufung führen, vom Entwickler selbst gemacht. Im App Store von Apple nimmt Apple die Alterseinstufung selbst vor.

  • Nach dem Download machen sich Eltern am besten vorab ein eigenes Bild von der App. Empfehlenswert ist ein längerer Test, da manche Probleme erst nach einiger Zeit auftauchen. Erst danach sollten Eltern gemeinsam mit ihrem Kind spielen und dessen Reaktion genau beobachten.

  • Gute Apps für Kinder sind einfach und kindgerecht bedienbar, übersichtlich, überfordern nicht mit schnellen oder blinkenden Animationen. Sie enthalten keine Gewalt oder andere ungeeigneten Inhalte und sind möglichst frei von Werbung, Verlinkungen zu Social Media oder In-App-Käufen. Sind Links in der App untergebracht, dann am besten in einem kindergesicherten Elternbereich, so dass Kinder dadurch nicht zur z.B. Anmeldung bei Facebook verleitet oder aus der App herausgeführt werden können.

    Kostenlose Apps, die nach dem Prinzip „Free-to-Play“ (Spiel kann kostenlos heruntergeladen werden, gewisse Zusatzfunktionen erfordern aber In-App-Käufe) funktionieren, enthalten häufig In-App-Käufe oder Werbung, verleiten zum Endlosspiel und sind deshalb für Kinder nicht geeignet. Die meisten empfehlenswerten Apps sind nicht kostenlos erhältlich.

  • Bei Kinderbuch-Apps sollten die spielerischen Elemente den Inhalt vertiefen und anschaulich vermitteln, aber nicht zu sehr ablenken und ständig aus der Geschichte herausführen. Sie verfügen am besten über eine an- und abschaltbare, leicht verständliche Erzählstimme.

Wie mache ich mein Gerät kindersicher?

Um die mobilen Geräte möglichst kindersicher einzurichten, sollen Eltern …

  • die geräteeigenen Sicherheitseinstellungen aktivieren.
  • auf die Hinterlegung von Zahlungsinformationen möglichst ganz verzichten bzw. den Zugang zu den hinterlegten Zahlungsinformationen (Kreditkarte) im App-Shop zumindest mit einem Passwort für jeden Kauf sichern.
  • eine Jugendschutz-App installieren: Für jüngere Kinder ist die App „fragFINN“ geeignet, welche ausschließlich das Surfen auf unbedenklichen Websites erlauben. Die App „JusProg - Kinderschutzbrowser“ für iOS bietet zusätzlich zu einem geschützten Surfraum eine Blacklist-Filterung und lässt sich daher auch für Jugendliche einsetzen.
  • falls möglich dem Kind ein eigenes Benutzerkonto einrichten (geräteabhängig).
  • iOS: In den Geräte-Einstellungen können Eltern die Installation von Apps oder In-App-Käufe deaktivieren, mit einem Code sperren oder über einen Filter für Inhalte festlegen, welche Anwendungen und Spiele ihr Kind installieren darf. Auch der sogenannte „geführte Zugriff“ kann bei den Geräten als Kindersicherung genutzt werden, beispielsweise, um das Verlassen einer App zu verhindern oder automatische Zeitbegrenzungen einzurichten.
  • Android: In den Einstellungen des Play Stores lassen sich eine Authentifizierung (Passwort) für Käufe einstellen sowie passwortgeschützte Jugendschutzeinstellungen vornehmen, die das Anzeigen nicht altersgemäßer Apps, Filme oder Musik verhindert. Diese Einstellungen lassen sich allerdings durch das Zurücksetzen der Play Store-App auch ohne Passwort wieder ausschalten.
  • Wichtig aber: Auch diese Maßnahmen schützen nicht komplett vor ungeeigneten Inhalten. Sie ergänzen eine aufmerksame Medienerziehung durch die Eltern, ersetzen diese aber nicht.
  • Gute Kinder-Apps funktionieren in der Regel offline. Empfehlung: Zusätzlich alle Funktionen deaktivieren, die nicht benötigt werden, z.B. die Internetverbindung deaktivieren, damit das Kind nicht über Links aus der App herausgeführt wird oder Standortdaten übermittelt werden.

Wie schütze ich meine Daten?

Gerade viele kostenlosen Apps sind „Datenfresser“. Hier gilt besondere Vorsicht seitens der Eltern, die ihr Kind für einen sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten sensibilisieren sollten.

  • Vor dem Herunterladen einer App die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. Datenschutzerklärung sorgfältig lesen.
  • Apps nur bei vertrauenswürdigen Anbietern beziehen und unbekannte App-Stores meiden.
  • Über Berechtigungen einer App vor Installation und bei jedem Update sollten sich die Eltern gründlich informieren. Bei zu vielen oder unnötigen Berechtigungen, z.B. der Zugriff auf den Kalender in einer Spiele-App, die App besser nicht installieren.
  • Mit den Kindern über Datenschutz reden und vereinbaren, keine persönlichen Daten einzugeben oder an Dritte weiterzugeben. Die Anmeldung von Kindern auf Plattformen sollte nur im Beisein und mit Zustimmung der Eltern erfolgen.

Wo finde ich gute Apps?

Nicht alle Apps, die kindgerecht aussehen, sind auch für Kinder geeignet. Hier ist besser auf Einschätzungen von app-tipps.net, der Kinder-App-Datenbank des Deutschen Jugendinstituts sowie bei der Stiftung Lesen oder handysektor.de (für Jugendliche) zu vertrauen. Auch Computerspielepreise oder Auszeichnungen, wie beispielsweise der Tommi Kindersoftwarepreis oder der Pädagogischer Medienpreis, können Anlaufstellen auf der Suche nach empfehlenswerten Apps sein.

Abseits fachlicher Empfehlungen – was denken Sie über die Kinder-App? Schauen Sie sich die Applikation eingangs an und prüfen Sie, welche Rollenbilder und Werte möglicherweise vermittelt werden. Tauschen Sie sich mit anderen Eltern aus.

Wie lange darf mein Kind?

Wichtig ist es, feste Zeiten zu vereinbaren und für den nötigen Ausgleich zu sorgen.

  • Eine Bildschirmzeit von maximal einer halben Stunde bis zum Alter von fünf Jahren und bis zu einer Stunde bis zum Alter von neun Jahren am Stück ist ausreichend. Kinder ab zehn Jahren können sich ein Wochenkontingent von etwa neun Stunden zunehmend selbst einteilen. Am besten vereinbaren Eltern mit den Kindern feste Regeln und halten diese in einem „Vertrag“ fest (z.B. surfen-ohne-risiko.net/netzregeln oder mediennutzungsvertrag.de)

  • Gerade jüngere Kinder mit der App nicht alleine lassen, sondern bei der Nutzung begleiten. Dann haben Eltern auch gleich die Mediennutzungszeit im Blick und können sinnvolle Pausen machen.

  • Von großer Bedeutung ist es, dass Kinder die medialen Eindrücke in Ruhe verarbeiten können und andere Aktivitäten ihren festen Platz im Familienalltag finden. Denn die digitale Welt kann das Spielen, Treffen mit Freunden oder das gemeinsame (Vor-)Lesen nicht ersetzen.

Was sagt die Statistik?

Wie die KIM-Studie 2016 zeigt, steigt die Nutzung mobiler Geräte durch Kinder weiter an, 28 Prozent der 6- bis 13-Jährigen können auf Tablet-PCs zugreifen, zu einem Handy oder Smartphone haben 98 Prozent der Kinder Zugriff. Dabei besitzt die Hälfte der 6- bis 13-Jährigen sogar ein eigenes Handy oder Smartphone, wobei jüngere Kinder dieses Segments eher über ein Handy und Kinder im Übergang zum Jugendalter über ein Smartphone verfügen. Kinder unter 7 Jahren nutzen in der Regel den Tablet-PC oder das Smartphone der Eltern.

Tablet (Besitz und Nutzung): Ein Tablet-PC ist in 28 Prozent der Haushalte mit Kindern zwischen sechs und 13 Jahren vorhanden (2014: 19 %), allerdings besitzen in dieser Altersgruppe nur fünf Prozent der Kinder selbst ein Tablet (Mädchen 6 % und Jungen 4 %; 2014: 2 %). Nach Angaben der Haupterzieher nutzen von denjenigen Kindern, die zuhause Zugang zu einem Tablet haben, 21 Prozent das Gerät mindestens einmal pro Woche. Die beliebteste Funktion hierbei stellt das Spielen dar, mehr als die Hälfte der 6- bis 13-Jährigen, die Zugriff auf ein Tablet haben, gibt an mindestens einmal pro Woche mit dem Gerät zu spielen. Der Tablet wird von der Mehrzahl der Kinder, die im Haushalt auf ein Tablet zugreifen können, auch regelmäßig selbstständig ohne Zutun der Eltern genutzt.

Tablet (Tätigkeiten und Inhalte): Für Kinder ist die Kernfunktion des Geräts das digitale Spielen: 56 Prozent der Tablet-Nutzer spielen regelmäßig (min. einmal pro Woche) über das Gerät. Ebenso geht gut jeder zweite Tablet-Nutzer zwischen sechs und 13 Jahren mindestens wöchentlich mit dem Gerät online. Das Anschauen von Bildern und Videos ist für 46 Prozent eine regelmäßig genutzte Tablet-Funktion. 16 Prozent erstellen zumindest einmal pro Woche digitale Kunstwerke, indem sie am Tablet malen, 13 Prozent spielen mit Anderen über das Internet – beide Funktionen werden vom Großteil der Kinder, die sich zu den Tablet-Nutzern zählen, aber überhaupt nicht ausgeübt.

Zweijährige sind laut einer DJI-Studie mit der Bedienung auch einfacher Spiele-Apps häufig sensomotorisch und kognitiv überfordert, auch für Drei- und Vierjährige erfolgt die Bedienung nicht intuitiv, sondern sie erarbeiten sich den Umgang mit Hilfe und Unterstützung der Eltern.

Handy und Smartphone: 98 Prozent der befragten Kinder haben Zugriff zu einem Handy/Smartphone. Dabei besitzen mehr als die Hälfte der 6- bis 13-Jährigen (51 %) ein eigenes Gerät. Betrachtet man die tägliche Nutzung, steht an erster Stelle die Kommunikation via Textnachrichten (38 %), etwa jeder Vierte nutzt täglich Apps oder das Internet. Bezogen auf die regelmäßige Nutzung, also der mindestens einmal pro Woche verwendeten Handyfunktionen, stehen Telefonate mit den Eltern auf den ersten beiden Plätzen. Im Vergleich zu 2014 wird mit dem Handy oder Smartphone bei der Betrachtung der (fast) täglich genutzten Funktionen etwas weniger telefoniert, die Nutzung von Apps (+7 PP) und das Fotografieren oder Filmen mit dem Handy (+4 PP) haben jedoch etwas an Relevanz gewonnen.

Laut einer Studie des Hans-Bredow-Instituts unter Kindern im Vorschulalter (2 bis 6 Jahre) nutzen diese zunächst vor allem die Foto- und Videofunktion der Geräte sowie eher einfache Spieleapplikationen wie Puzzles und Zuordnungsspielen, ältere Vorschulkinder auch komplexere Spiele. Wie die Vorschulkinder die mobilen Geräte nutzen, hängt weniger von ihrem Alter, sondern viel mehr von ihren Vorerfahrungen und der Begleitung durch ihre Eltern ab.

Risiken: Auch wenn Apps Spaß machen und die Kommunikation erleichtern, können sie mit Risiken für den Jugend- und Datenschutz verbunden sein. Beispiele sind nicht kindgerechte Inhalte, das Auslesen und die Weitergabe persönlicher Daten, ablenkende Werbung und Kosten durch Downloads und In-App-Käufe, die Kinder leicht tätigen können, wenn der Zugang zum App-Shop ungesichert ist. Zudem überfordert die stetig steigende Auswahl viele Eltern.

SCHAU HIN!-Tipps im Überblick

  • Regeln: Grundsätzlich ist die Installation von Apps Aufgabe der Eltern. App-Shops sind für Kinder ungeeignet, da sie die Angebote überfordern, Werbung oder sogar beeinträchtigende Inhalte enthalten können.

  • Orientieren: Nicht alle Apps, die kindgerecht aussehen, sind auch für Kinder geeignet. Hier ist besser auf Einschätzungen von app-tipps.net, der Kinder-App-Datenbank des Deutschen Jugendinstituts sowie bei der Stiftung Lesen oder handysektor.de (für Jugendliche) zu vertrauen. Auch Computerspielepreise oder Auszeichnungen, wie beispielsweise der Tommi Kindersoftwarepreis oder der Pädagogischer Medienpreis, können Anlaufstellen auf der Suche nach empfehlenswerten Apps sein.

  • Sortieren: Apps mit In-App-Käufen, störender Werbung und mangelndem Datenschutz sind nicht kindgerecht. Denn: Kinder können nicht immer zwischen Inhalt und Werbung unterscheiden. In-App-Käufen für neue Tools oder Levels können zudem schnell teuer werden.

  • Begleiten: Die Nutzung von Apps bedarf der Begleitung durch die Eltern, sollte zeitlich begrenzt sein und nicht zu früh beginnen. Denn oft überfordern schnelle und laute Apps die Kinder. Wie reagiert der Nachwuchs auf das interaktive Geschehen? Wirkt es überfordert? Verhält sich das Kind ungewohnt? Sprechen Sie es bei der Benutzung direkt an und reflektieren Sie gemeinsam.
  • Sichern: Überprüfen Sie, dass die Einstellungen auf den Geräten kindersicher sind. Dies gilt für datenschutzrechtliche wie inhaltliche Aspekte.